Thailand - Koh Samui "Fair House Beach Resort"
Hotelbewertung / Erfahrungsbericht / Hotelbericht

Erstellt: 20.08.2010 aktualisiert: 07.09.2010
An alle Thailand-Fans:
bitte diesen Artikel nicht lesen, wir sind keine geworden und ja, wir waren dort und es handelt sich in diesem Bericht um unsere persönlichen Erlebnisse!
Nach unserer kirchlichen Hochzeit ging es mit gepackten Koffern an den Flughafen München. Leider waren nur für Gran Canaria und Malle noch Flugplätze frei, wo wir unsere Flitterwochen aber nicht verbringen wollten. Tags darauf hatten wir mehr Glück. Gerade noch 2 Plätze wurden in einer Thai-Maschine frei, sodass es uns nach Thailand auf die Insel Koh Samui verschlug. Wir waren dort noch nie, vor allem weil mein Mann sich mit deren Essen nicht anfreunden kann.
Bei der Einreise aus Deutschland gibt es keine Impfbestimmungen einzuhalten. Das auswärtige Amt empfielt aber folgende Impfungen: Tetanus, Diphtherie, Polio, (Pertussis) und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt ab vier Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Japanische Enzephalitis.
Unser kleines Notfallset (Kohlekompretten, Schmerzmittel, Glaubersalz (bei Verdacht auf Vergiftung, räumt es Magen und Darm leer), Verbandsmaterial, Pflaster, Compeed-Blasenpflaster, Fenistilgel (f. Sonnenbrand und Mückenstiche), Halswehtabletten (Dolo-Dobendan), Voltarengel, Heparinsalbe und ein mittelstarkes Hautkortikoid (Vobaderm).
Der Bericht umfasst auch unsere Eindrücke als Erstreisende in Thailand, inkl. Kultur und Leute, sowie Tipps und Hinweise für den Urlaub.
Themen:
- Kosten/Ankunft
- Was einpacken? In Thailand Klamotten kaufen?
- Lage des Hotels
- Zimmer
- Das Essen
- Ausflüge/Rent a Car bzw. Moped und Jetski
- Schneiderei / Brillen / Seide / Schmuck / Leder / Waffen
- Zollbestimmungen
- Waschen
- Rezeption
- Kids & Teens
- Strand / Animation
- Internet / Mobilfunk
- Kultur & Tradition
- Kriminalität
- Trinkgeld / Tip
- Notrufnummern
- hilfreiche Telefonnummern/Adressen
- Abreise & Fazit
Kosten/Ankunft:
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Die Reise bekamen wir für 1680,- Euro ins Hotel "Fair House Beach Resort" und hatten ein "New Grand Deluxe Zimmer". Preislich denke ich, dass es kein Schnäpchen war, sondern der reguläre Preis. Gebucht wurde, wie in Thailand üblich, nur Übernachtung mit Frühstück. Mittags per Blitzüberweisung gebucht und abends um 21.40 Uhr bereits im Flieger.
Am Flughafen angekommen wurden unsere Koffer gleich bis Koh Samui durchgebucht, brauchten sie in Bangkok also nicht empfangen. Wir mussten in Bangkok neue Tickets holen, die aber in unmittelbarer Nähe zum Check In lagen. Dann gings erneut durch Durchleuchtung und Co. Nach 2.5 Std. Aufenthalt in Bangkok, flogen wir in einer kleineren Maschine nach Koh Samui. Spätestens bei der Landung wussten wir warum, denn die Landebahn ist ziemlich kurz. 
Am Bild rechts stehn wir grad am Kofferband und warten auf unsere Koffer. Ein Blick in Richtung Landebahn zeigt die kleinen Transportbusse, die einen vom Flugzeug holen und wieder hinbringen. Links davon seht ihr eine Mitarbeiterin des Flughafens und dahinter ist bereits die Landebahn. Alles ist offen, keine Fenster, Mauern o.ä.
Kaum aus dem Flughafen raus, wird man von verschiedenen Leuten abgefangen. Alles klingt nach einer harmlosen Befragung, stellt sich dann aber im Nachhinein als Time Sharing heraus. Nach der Befragung klingelt dann einige Tage später das Telefon am Zimmer. Es wird einem eröffnet, eine Sightseeing-Reise etc. gewonnen zu haben. Dafür müsse man nur quälende 90 Minuten Beratung in einer Hotelanlage über sich ergehen lassen.
Eine andere Form ist das Anbieten eines kostenlosen Taxis. Eine Bedingung ist, dass man sich ebenfalls für 90 Minuten eine Beratung anhören muss - absolut nicht zu empfehlen - Finger weg!
Beim Verlassen des Flughafens werden einem von verschiedenen Anbietern kostenlose Telefonkarten (Prepaidkarten) angeboten. Wir nahmen gleich den ersten Anbieter und hatten so "true move". Für Deutschland kostet ein Anruf ins Festnetz 1,5 Baht und ins Mobilnetz 6 Baht die Minute (ca. 40 Baht = 1 Euro). In den zwei Wochen luden wir die Karte mit jeweils 150 Baht auf, was uns völlig gereicht hat.
Zu den 1680 Euro p.P. kamen nochmals 600 Euro p.P. in den 14 Tagen an Essen, Trinken, Taxi und Ausflügen dazu. Machte somit ca. 2300 Euro p.P aus. Unsere Einkäufe (Schuhe, Tasche, Brillen, Koffer) haben wir mit der Kreditkarte bezahlt und sind hier nicht eingerechnet.
TIPP: Bitte die Karte niemals aus den Augen lassen und verfolgen, wo sie reingesteckt wird. Unbedingt im Anschluss auch die Kontoauszüge kontrollieren, falls doch ein Duplikat erstellt wurde.
Was einpacken? In Thailand Klamotten kaufen?
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In den Berichten von Holidaycheck und Co. fanden wir auch den Tip nur mit einem Koffer anzureisen, die Klamotten und einen weiteren Koffer dort zu kaufen und mit 2 Koffern zurückzufliegen. Spontan wie wir sind, versuchten wir dies gleich und reisten nur mit einem Koffer an. Schicke Sachen braucht man hier nicht mizunehmen. So einfach wie möglich, kurze Sachen und Shirts bzw. Kleider/Röcke. Kultursachen nur das, was einem wichtig ist. Cremes, Duschgel, Shampoo, Rasierer, etc. haben wir dort gekauft und zurückgelassen.
In Koh Samui findet man an den Einkaufsstraßen viele Geschäfte wo man sich eindecken kann. Die Einkaufscenters in Chaweng "Tesco", "Makro" (ähnlich wie Metro) und "Big C" (liegen alle an der Ringstraße) und sind für Kleiderkauf nicht zu empfehlen. Die Thais haben eine andere Statur (klein und schmächtig), sodass sogar die Größe XL bei Frauen an den Schultern zu eng ist (habe Größe 38). Erst in den Shops an den Straßen hängt wohl eher europäischer Standard. Hätten wir dies vorher gewusst, hätten wir uns zwei Einkaufstage erspart.
In Chaweng ist ein Laden direkt am Übergang von der Einspurigen zur zweispurigen Einkaufsstraße. Er heißt "UDOMAAG" und hat hauptsächlich Lederprodukte der Marke "Findig", die absolut klasse sind. Bitte aber aufpassen, da hier viele Krokoschuhe und Krokotaschen sowie Schlangenschuhe und Schlangentaschen angeboten werden. Diese sind bei uns verboten und würden bei der Einreise abgenommen werden. Die perlige Oberfläche ist ein Fisch und unbedenklich, ebenso das Straußenleder.
Generell ist zu sagen, dass es in Thailand schwül heiß ist (tropisch), sprich die Klamotten nach 1 Stunde durchgeschwitzt sind. Die Wäscherei wurde von uns jeden 2. Tag genutzt, Kleidung ist daher für eine Woche völlig ausreichend.
Von sechs gekauften Kleidungsstücken, überlebten vier die 15 Tage nicht. Die Qualität ist unter aller Kanone. Ich bin aber auch froh meine teuren Escada, Van Laack und Airfield Klamotten nicht mitgehabt zu haben, denn die wären mir hier zu schade gewesen. Mein Mann hatte ein teures Van Laack Polo-Shirt mit, was wir wegschmeißen konnten, weil es total verfärbt war :(
Fazit: Ich würde es wieder so machen, vor allem nachdem wir jetzt wissen, wo es die "europäischen Klamotten" zu kaufen gibt.
Lage des Hotels:
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Das Hotel liegt auf der Insel Koh Samui am Chaweng Beach im Osten der Insel. Die Insel zu Umrunden dauert lediglich ca. 53 km.
"Fair House Beach Resort" liegt am Ortsanfang von Chaweng, was sich als sehr hilfreich herausgestellt hat. Zum einen liegt dort das Restaurant "Baden", was nur wärmsten empfohlen werden kann (unter deutscher Führung eines Karlsruhers). Zum anderen ist man so in ruhiger Lage. Auf Koh Samui gibt es keine Regelung bezüglich Feuerwerke und so krachen jeden Tag diese Dinger in den Himmel und das auch noch um 01 oder 02 Uhr in der Nacht. Die Hotels in der Nähe von ArkBar, haben sich des öfteren über den Krach und die viel zu laute Musik beschwert. Leider sollen aber die Polizisten auf diesem Ohr recht taub sein, sodass hier nichts geschieht.
Die Anlage ist recht weitläufig, zumindest auf den ersten Blick. Trotzdem ist man in wenigen Minuten an jedem Ende. Nur von der Rezeption bzw. vom Eingang aus ist es weit zu den Zimmern. Hier können aber sogenannte Clubcars (elektrisch betrieben) angefordert werden. Die Zimmer gibt es in unterschiedlicher Ausführung und Lage. Am interessantesten sind wohl die Bungalows direkt am Strand. Wer in den alten "Superior Bungalows" zwischen 1. und 2. Pool wohnt, der muss jeden Tag viele Treppen in Kauf nehmen und ist vor allem mitten im Dschungel. Das gleiche verhält sich mit den "Garden Wing Buildings".
Als ich die Anlage für Fotos abgelaufen bin, war ich erst nach einer guten Stunde durch und völlig durchgeschwitzt. In allen Gebäuden waren Gäste drin, sprich die Anlage sehr voll. Bis auf manchmal zu wenig Plätze beim Frühstück, spürten wir dies nicht. Der obere Pool war ausser Betrieb und sehr dreckig. Habe dann einen Zettel an einem Balkon gefunden auf dem stand, dass die Pumpe ausgefallen sei und die Gäste hier oben den unteren Pool oder das Meer nutzen sollen. Die Reparatur würde ein paar Tage dauern, war aber die gesamten 2 Wochen und auch davor schon defekt. Nach Rückfrage bei der Rezeption sei die Reparatur zu teuer!!!
Zimmer:
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Die Zimmer sind gut ausgestattet, verfügen über Telefon, Minibar, Klimaanlage, TV mit Deutscher Welle und einem Fön. Vereinzelt verfügen Zimmer über Bäder, die direkt in den Felsen integriert sind. Das sieht richtig klasse aus.
Minibar:
hier finden sich ein paar kleine Dosen und Fläschchen zu absolut überteuerten Preisen.
- Heineken Bier - 90 Baht
- Singha Bier - 85 Baht
- Soda Water (mit Sprudel) - 45 Baht
- Fanta - 45 Baht
- Coca Cola - 45 Baht
- Sprite - 45 Baht
- Tafelwasser (ohne Sprudel) - 20 Baht
- Schokolade - 40 Baht (war bei uns nicht drin)
- Weißwein - 300 Baht (war bei uns nicht drin)
- Rotwein - 300 Baht (war bei uns nicht drin)

Der Zimmerservice erfolgt jeden Tag und auch der Austausch der Handtücher. Allerdings macht ein Mädel das Zimmer und erst teilweise Stunden später werden die Handtücher gebracht. So kam es vor, dass wir mittags duschen wollten und keinerlei Handtücher zur Verfügung hatten. Nach dem Anruf bei der Rezeption hat es über eine Stunde gedauert, bis die Handtücher da waren. Da waren wir natürlich schon luftgetrocknet.
TIPP: Unbedingt vor dem Verlassen des Zimmers mit Mückenschutz eincremen oder einsprühen. Die Viecher sind hier sehr durstig und hinterlassen bei manchen tagelange rote Flecken oder gar handtellergroße Schwellungen.
Obwohl unser Gebäudetrakt gerade mal ca. 2 Jahre alt ist, kommt bei Regen das Wasser stellenweise am Gang durchs Dach durch. Das nennt sich thailändische Wertarbeit ;).

Beim Verlassen des Zimmers sahen wir auf einen dreckigen Bachverlauf, der sich je nach Mondstand (Ebbe od. Flut) mal mit mehr und mal mit sehr wenig Wasser füllte. Das war der erste Bach, bei dem ich anfangs nicht sagen konnte, in welche Richtung er jetzt eigentlich läuft :)
Im Bach konnten wir regelmäßig große Echsen beobachten und fotografieren. Wir gaben ihnen den Spitznamen "Krokodachsl".
Das Essen:
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Viel gibt es nicht zu berichten. Zunächst nimmt man seinen Abschnitt mit, der beim Check-In für jeden Tag ausgegeben wurde. Am Rim Lay Restaurant wird man dann von einem Mitarbeiter / einer Mitarbeiterin empfangen und zu einem Tisch gebracht. Immer wieder mal gab es gg. 09.30 Uhr den größten Zulauf, sodass die Familien und Paare vor dem Eingang auf einen freien Tisch warten mussten.
Das Frühstück ist jeden Tag das selbe. Es ist recht übersichtlich und nicht sehr reichhaltig. Es gibt immer nur 2 Sorten Aufschnitt und Scheiblettenkäse, der einmal geteilt, als Dreieck in der Folie bereit liegt. Die Ananas, das Rührei und der Joghurt war unser tägliches Frühstück.
Keines der Kühlschrankzutaten wurde gekühlt. Ging der Joghurt zur Neige schmeckte er gar nicht mehr gut. Ich versuchte mich an den thailändischen Speisen, wobei es schon gewöhnungsbedürftig ist, Reis mit Gemüse oder Nudelgerichte gleich zum Frühstück zu essen. Der Honig schmeckte nur schwach nach Honig und die Marmelade war so was von künstlich, dass wir sie nicht weiter probierten. Gut fanden wir die Auswahl an Broten, die auch immer frisch waren.
Wir haben einige Male das Frühstück verschlafen. Es geht leider nur von 07 bis 10 Uhr. Dann sind wir hoch ins Restaurant "Baden" und haben dort meist ein deutsches Frühstück mit Streich- und Zwiebelmettwurst bestellt. Das war vielleicht lecker.
Das Abendessen und auch zum Teil das Mittagessen, nahmen wir die meiste Zeit ebenfalls im Restaurant "Baden" ein.
Wir versuchten uns zwei Mal an anderen Restaurants und gingen ganz furchtbar ein. Da wir doch wollen, dass das Essen gut ist, fanden wir uns immer wieder im Baden ein und trafen hier auch ständig auf die selben Leute aus unserem Hotel und anderer Hotels. Teilweise war kein Tisch mehr frei, sodass an den großen Tischen mehrere Familien oder Paare zusammen saßen und dass in der Zwischensaison, wo normal nicht so viel los ist (laut dem Wirt Peter). 
Alle ca. 5 Tage findet im Hotel ein Themenabend statt. Beim Themenabend "Thai Night" buchten wir uns einen Tisch für 690 Baht pro Person (inkl. Liveband und Tanzshow). Die anderen Themenabende kosteten 490 Baht p.P.
Sowohl die dort kennengelernte Familie aus der Eifel, als auch wir, waren uns einig, dass dies nicht der Hit war. Die Speisen waren gut, aber die Unterhaltung und Show ein Krach, dass eine normale Kommunikation bzw. Unterhaltung nicht möglich war. Wir konnten uns nur anschreien oder dem Nachbar ins Ohr plärren. Als dann auch noch als Tanzunterhaltung eine Krachband kam, bei der weder der Ton noch die Singstimmen aufeinander abgestimmt waren und das Trommelfell zu platzen drohte, bezahlten wir recht schnell.
Ausflüge/Rent a Car bzw. Moped:
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Viele Veranstalter bieten hier ihre Dienste an. Schade ist, dass beim Begrüßungstreffen der Reiseleitung im Hotel, die externen Anbieter und vor allem die Taxis so schlecht gemacht werden. Die haarsträubensden Geschichten wurden dort erzählt und erklärt, dass nuuuuur ihre Touren sicher etc. sind.
Dem Umschlag mit dem Termin zum Begrüßungstreffen liegen Werbeflyer diverser Touren-Anbieter bei. Hier läßt sich auch ein Boot für einen ganzen Tag mieten (bis 4 Personen 15.000 Baht). So könnte individuell geschnorchelt oder Nachbarinseln angefahren werden. Inkl. sind dort immer Essen, alkoholfreie Getränke, bei einem Anbieter 2 Bier, sowie Schnorchel- und Angelausrüstung. Wir haben diese Touren aber nicht gebucht. Die sind sehr wetterabhängig, was uns davon abgehalten hat. Besonders, als uns die Familie aus Freising ihren "Horrortrip" erzählte. Eine normal 90 min. Anreise zur Schnorchelinsel dauerte hin 3 Std. und zurück sagenhafte 5 Std. mit allen Begleiterscheinungen einer Seekrankheit - unverantwortlich!
Diverse Tauch- und Wassersportstationen bieten ebenso ihre Dienste an, sowie einzelne Taxifahrer, die die Werbeflyer an den Kopfstützen hängen haben.
Wer sich ein Moped mieten will, findet hier an jeder Ecke einen "Vermieter". Doch aufgepasst! Die meisten Mofas sind nicht versichert - generell trägt man bei einem Unfall Mitschuld, sodass dies die Urlauber sehr teuer kommen kann. Besonders im Krankenhaus findet die totale Abzocke statt. Da kostet eine Nacht ohne technische Untersuchungen (lediglich Kreislaufprobleme mit setzen einer Infusion, bißchen Blutdruck und Puls messen) sage und schreibe 55.000 Baht und das wo der Mann erst spät abends eingeliefert wurde!!
Der Wirt vom Baden musste nach einem Motorradsturz ambulant nur zum Röntgen und zur Wundversorgung ins Krankenhaus. Da wollten die doch glatt eine Eigenbeteiligung von 13.000 Baht. Nachdem seine Frau die Arbeitserlaubnis etc. vorgelegt hatte, reduzierte sich der Preis auf 3.000 Baht!
Aber zurück zum Mieten. Ein Mofa kostet pro Tag zw. 150 und 200 Baht. Je nachdem für welchen Zeitraum man es braucht. Es gilt Linksverkehr und seit 15. August 2010 auch Helmpflicht. Laßt Euch die Versicherung zeigen und inspiziert Euer Vehicel genau (am besten Fotos fertigen).
Gleiche Vorsichtsmaßnahme gilt auch für die Wassersportgeräte - diese sind ebenfalls nicht versichert und somit auch Vorsicht geboten.
HINWEIS: immer mehr Banden versuchen die Touristen zu erpressen. Mehr bei der Kriminalität!
Wir haben uns trotzdem ein Taxi genommen. Zusammen mit einer anderen Familie aus der Eifel, haben wir uns zu den von uns gewollten Punkten fahren lassen. Dies hat uns für den ganzen Tag insgesamt 1.500 Baht gekostet. Für ein paar Stunden hätten wir hier im Hotel 5.000 Baht bezahlt - totale Abzocke !!!
Tip: unbedingt vorher wissen, wo ihr hin wollt, denn die Taxifahrer verstehen meist kaum Englisch und wissen sonst nicht, wo es hin soll. Wir wollten an einen ruhigen, schönen Strand und wurden in Lamai am Strand ausgesetzt, der völlig verdreckt, steinig und muffig war. Nach wenigen Metern im Meer, versank man in Schlick und Blasen kamen hoch.
Angetrieben von einer Empfehlung eines Bekannten der befreundeten Familie, fuhren wir also zur Schmetterlingsfarm.
Schon die Ansicht des Gebäudes mit umliegendem Hain erweckte keinen vertrauenswürdigen Eindruck. Unsere Vermutung ganze 3 Schmetterlinge zu sehen, wurde erfüllt. Eine einzige Gattung, die die Größe eines Personalausweises hatte, war der "Höhepunkt".
Nur dass diese schwarz/gelben Schmetterlinge auch bei uns in der Anlage rumfliegen und somit nichts besonderes für uns waren. Alle anderen Schmetterlinge waren unscheinbar und nicht größer als ein 5-Mark-Stück. Zudem schwebten sie ständig über einem in der schwarzen Stoffbegrenzung.
Fazit: Finger weg - die 200 Baht sind diese heruntergekommene Anlage niemals wert.

Zur ominösen Leiche, des Mönch Luang Po Daeng, mussten wir natürlich auch hinfahren. Wat Khunaram ist direkt an der Straße gelegen und gut zu erreichen.
Der Mönch sitzt hinter Glas und ist wie auf einem Altar aufgebahrt. Er starb im Alter von 79 Jahren im Jahre 1973, nachdem er zuvor vorhersagte, wann er sterben und dass sein Leichnam nie verwesen werde. Nebenan, hat ihm die Königsfamilie einen neuen Tempel gestiftet. Einheimische die kamen, knieten nieder, beteten und beugten sich vornüber. Die Hände legten sie hierbei nach hinten und die Handflächen nach oben. Nebenan verkauften zwei Männer Ketten und anderen Schmuck und verkündeten, dass sie "good luck" bringen würden.
Fazit: Interessant anzusehen, vor allem kostenlos - sehenswert!

Auf der Insel gibt es mehrere Wasserfälle. Die bekanntesten sind wohl Namuang 1 + 2. Hier findet absolute Abzocke statt und sehen tut man nicht viel. Zum Namuang 2 (78 m) lassen sie Dich nur mit Elefanten oder einem Jeep hin. Das Elefantenreiten kostet für 30 min. 700 Baht und für 60 min. 1200 Baht p.P. Bei der Jeepsafari wird pro Person 300 Baht verlangt. Von anderen haben wir erfahren, dass sie bei der Zufahrtsstraße schon abgefangen wurden und 750 Baht fürs Befahren zahlen sollten. Eine Familie aus Freising erzählte beim Frühstück, dass vor zwei Jahren noch alles unorganisiert und eher nett aufgebaut war. Jetzt ist alles nur noch auf Abzocke ausgerichtet und wir dummen Touris zahlen auch noch.

Wir machten da nicht mit und sind dann zum kleineren Wasserfall (18m) gefahren, zu dem man kostenlos gelangt. Zu bestimmten Zeiten wird am Parkplatz aber wohl Geld verlangt. Wir mussten nichts bezahlen. Das Rinnsahl an Wasserfall seht Ihr ja am Bild - hat sich nicht gelohnt.
Fazit: wer unbedingt mal Elefantenreiten will, kann sich ja zugleich dann auch die Wasserfälle ansehn. Uns haben sie leid getan und die Preise fanden wir unverschämt und sind daher weitergefahren.
Am anderen Ende der Insel ist eine riesengroße Figur des Buddha. Sehr schön anzusehen. Bei uns war es aber so heiß, dass wir die Unmengen an Treppen nicht hochgelaufen sind. Können daher nichts weiter zu sagen. Viele Geschäfte und wie überall slumähnliche Buden.
Tip: handeln, handeln, handeln! Es gilt mind. 50% weniger anbieten und sich dann einigen. Am meisten erreicht man tatsächlich, wenn man übertrieben grinst, obwohl man nein sagt. Nach den zwei Wochen sind mein Mann und ich jetzt perfekte "Grinser".

Schließlich ging es auch zu den Kokussnussaffen. Koh Samui hat angeblich weltweit die größten Bestände an Kokusnüssen und läßt diese zum Teil von kleinen Affen herunterholen. Also sind wir los und haben uns das zeigen lassen. Pro Person mussten wir hierfür 100 Baht hinblättern. Dann wurde ein Affe auf zwei Palmen hochgeschickt und etwa 3 Nüsse heruntergeworfen. Eine reife Nuss war dann dabei, die vor unseren Augen geöffnet wurde. Nachdem der Saft ausgezuzelt war, bekamen wir das Fleisch zu essen. Bei dieser Anlage gab es zwei Jungaffen und eine Mutter, die mit ihren 6 Jahren die einzige dort war, die Nüsse von der Palme holen konnte.
Fazit: ganz nett zum Anschaun - die ärmlichen Verhältnisse werden auch hier sehr deutlich.

Dann gings natürlich auch zum Großmutter- und Großvaterfelsen. Warum die so heißen ist sofort am Bild zu erkennen. Auf den Felsen herrscht eine Hitze, die kaum auszuhalten ist. Wir machten schnell ein Foto vom Großvaterfelsen, da der Großmutterfelsen nicht auf anhieb zu finden war und waren auch schon wieder weg.
Es gibt auch noch eine Seelöwenschau, Tigervorstellung, Krokodil- und Schlagenfarm und vieles andere Getier. Uns hat es aber bereits gereicht und so können wir hiervon nichts berichten. Insgesamt bleibt festzustellen, dass die Fahrt mit dem Taxi wesentlich kostengünstiger ist. Natürlich fehlt einem dadurch die Reiseleitung, die den geschichtlichen Hintergrund erklärt. Ganz ehrlich, für diese Geschichten hätten wir keinen Nerv gehabt. Die Hitze treibt einen sofort wieder ins klimatisierte Taxi. 
Bei der Wahl einer Taxitour, sollte man nur ganz genau wissen wo man hin will. Wir wollten an eine einsame Bucht zum Relaxen und Schnorcheln. Mit "yes, yes, good good" dachten wir auch, dass sie verstanden hatte. Tatsächlich ließ sie uns am Strand von Lamai raus. Etwas links der Hotels wollten wir ins Wasser und liefen nur auf Steinen rum. Nach 10m standen wir in einem Schlick/Schlammgemisch und Blasen kamen nach oben. Endlich wussten wir, woher der Gestank kam. Waren dann alle schnell wieder aus dem Wasser raus und nach einem Cocktail wieder beim Taxi.
Schneiderei / Brillen / Seide / Schmuck / Leder / Waffen:
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Überall wird versucht Geschäft zu machen und so findet man alle paar Meter eine Schneiderei die zum "best price" ihre Dienste anbietet. Soweit wir mitbekommen haben, wird man in den Geschäften nur vermessen. Die Aufträge gehen dann an eine Schneiderei, die für alle Geschäfte arbeitet. Unser Hotel verfügt über ein eigenes Geschäft, das laut Holidaycheck wohl ganz passable Arbeit abliefert - wir haben uns aber nichts machen lassen. Allgemein ist der Boom der thailändischen Seide am abflauen. 
Generell ist zu sagen, dass man sich vor Scharlatanen in Acht nehmen soll und sich besser vorher informiert, ob der Laden seriös ist. Der Brillenhersteller "Beautiful Optical" ist auf Koh Samui 12 Mal und auf Koh Phangan 2 Mal vertreten. Sie machten einen seriösen Eindruck und machten gute Arbeit und gute Preise. Für eine Brille von Silouette und DKNY hab ich 372 Euro bezahlt (inkl. Gläser, extra dünnem Schliff und automatischer Abtönung bei Sonne).
Aufpassen bei Ledergeschäften. Hier werden Schuhe und Taschen/Geldbörsen aus Elefantenleder, Krokodilleder und Schlangenleder angeboten, sowie Souvenirs aus Elfenbein. Sie unterliegen alle dem Washingtoner Artenschutzabkommen und können nicht nach Deutschland eingeführt werden.
Bei den ganzen Buden werden auch Schlagringe, Totschläger, Wurfmesser, Wurfsterne, Springmesser u.v.m. offen zum Kauf angeboten. Diese Waffen sind in Deutschland verboten und dürfen nicht eingeführt werden!
Beim Schmuckkauf auf nichts einlassen. Immer ein Fachgeschäft wählen und vor allem auf ein Zertifikat bestehen. Wird man auf der Straße von sog. Studenten o.ä. angesprochen, handelt es sich zumeist um Schlepper, die für ihren Dienst, den Touri in ein dubioses Geschäft zu locken, Prozente bekommen (hauptsächlich in Bangkok).
Hier einfach die goldene Regel anwenden: Nur in Tuk Tuks oder Taxis einsteigen, die man selbst angesprochen hat. Denn es kommt teilweise vor, dass man sonst gar nicht zu seinem Ziel gefahren wird, sondern zu dubiosen Geschäften, die nach wenigen Wochen bereits wieder geschlossen sind.
Beim Gold den Reinheitsgrad erfragen. Gold wird in 14, 18, 23 und 24 Karat angeboten und nicht als Unze sondern mit der Maßeinheit Baht berechnet (1 Baht entspricht einer halben ounce). Für jeden Schmuck auf jeden Fall ein Zertifikat mitgeben lassen (Zoll!).
Seriöse Geschäfte sind in der Regel mit dem blauen Zertifitkat des TAT (Tourism Authority of Thailand) ausgestattet. Buddha-Statuen und Buddha-Bilder können nur mit Genehmigung des "Department of Fine Arts" exportiert werden.
Aufpassen bei Strandverkäufern. Sie bieten Ketten mit Haizähnen und anderen Tierteilsouveniers an. Diese sind in Deutschland verboten und werden sofort vom Zoll einbehalten. Alles was wir von den Strandverkäufern an Essen probiert haben, war ausnahmslos günstig und lecker.
Zollbestimmungen in Thailand:
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Einreise: Es ist ein Reisepass erforderlich (Perso reicht nicht aus) und muss noch mind. 6 Monate gültig sein. Ein Aufenthalt ohne Visum ist bis 30 Tage möglich. Werden hochwertige Gegenstände (Schmuck, Fotoapparate, PC etc.) in den Urlaub mitgenommen, so ist es besser, sich einen Nachweis über den Kauf in der EU vor Abflug beim Zoll zu holen (Auskunftsblatt INF 3). Alternativ reicht auch ein Kaufbeleg. So erspart man sich Ärger bei der Rückreise.
Ausreise: Mitnehmen darf man Waren im Wert von 420,- Euro p.P sowie 1 Liter Spirituosen und 200 Zigaretten oder 250gr. Tabak.
Für die Angaben wird keine Gewähr übernommen. Bitte vor Abreise immer beim Zoll nachfragen, ob sich was geändert hat - mehr...
Waschen:
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Die im Urlaub kennengelernte Familie gab ca. 1kg Wäsche in die hoteleigene Wäscherei. Sie haben dafür sage und schreibe über 600 Baht bezahlt. Bitte nicht nachmachen.
Überall auf den Straßen findet ihr zahlreiche "Laundrys" sprich Wäschereien, die für das Kilo Wäsche zwischen 30 und 50 Baht verlangen. In unserer Wäscherei gleich ums Eck, wurde 30 Baht verlangt, gebügelt 50 Baht. Bei im Moment (3 kg + 1,5 kg + 2,1 kg + 2,2 kg) haben wir also für 8,8 kg Wäsche gerade mal 440 Baht bezahlt.
Die Wäscherei ist dringend erforderlich, denn hier ist es so schwül und heiß, dass bereits bei einmaligem Tragen die Sachen komplett durchgeschwitzt sind. Auf teure Kleidung auf jeden Fall verzichten. Bei uns wurde ein Van Laack Polo-Shirt total verwaschen und mussten es leider wegschmeißen.
Wie in jedem Urlaub haben wir einen Tag vor der Abreise unsere Wäsche komplett abgegeben. So kamen wir nach Hause und hängten einfach alles wieder in den Schrank. Bei uns waren es dann zum Schluss nochmal 3 kg Wäsche für 150 Baht. Im gesamten Urlaub hat uns das Waschen also 590 Baht gekostet.
Rezeption:
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Das Hotel verfügt über 2 Rezeptionen. Das alte Haupthaus besetzt immer noch die alte Rezeption (links). Hier sind die Garden Wing Zimmer zu finden.
Im Neuen Trakt, gleich oben an der Einfahrt, ist die neue Rezeption. Hier können die Postkarten abgegeben werden. Diese hatten wir zuvor im Supermarkt inkl. Briefmarke erworben (Karte 6 Baht, Marke 15 Baht).
Täglich zur vollen Stunde - von 09.00 bis 20.00 Uhr - wird ein Shuttle-Service nach Chaweng Center angeboten. Genau 2x konnten wir dies in Anspruch nehmen, die andere Zeit war kein Fahrer zur Verfügung. Die Fahrt hat p.P. 50 Baht gekostet.
Mit dem Tuc Tuc zahlt man ebenso 50 Baht p.P. sitzt aber in einem offenen Wagen, fährt im Schneckentempo und hält ständig an, um weitere Gäste zu- oder aussteigen zu lassen. Wir haben dann mit den Taxis verhandelt und kamen klimatisiert und direkt für 150 Baht für zwei Personen ans Ziel.
Das "Fair House Beach Resort" bietet ebenso diverse Ausflüge an und Golf Kurse. Hier können wir nichts zu sagen, da wir ja ein Taxi gewählt haben.
Kids & Teens:
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Es waren viele Familien mit ihren Kindern hier. Die meisten hielten sich am Pool oder am Meer auf. Ein Unterhaltungsprogramm gibt es weder für Erwachsene noch für Kinder. Viele Kinder trugen T-Shirts oder andere Kleidungsstücke, da die Sonne hier sehr aggressiv ist.
Strand / Animation:
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Animation gibt es hier nicht. Ebenso kein Service am Strand. Wenn wir was Trinken wollten, mussten wir selbst an die Bar gehen.
Der Strand ist schön und auch beim ins Wasser gehen, bleibt der Untergrund sandig. Es sind also keine Schuhe erforderlich. Links vom Strand befinden sich ein paar Felsen, an dem mal ein Korallenriff war. Hier werden die Fische regelmäßig gefüttert und sind somit zahlreich vorhanden. Korallen gibt es dort kaum, aber die wenigen sind sehr schön anzusehn.
Von Januar bis März gibt es bei den Felsen eine gefährliche Strömung. In einem besonders harten Jahr, sind dort 7 Schwimmer zu Tode gekommen. Der Sand hört plötzlich auf fällt ab. Die "Strandgeher" gehen ins Leere, werden von der Strömung erfasst und nach unten gezogen. Einige können gerettet werden, manche sterben aber.
Einige Tage hatten wir eine etwas rauhere See. Dann war das Wasser auch kühler und nicht mehr 30 Grad warm. Leider hatten wir dann auch lauter Babyquallen im Wasser die uns immer wieder "gebitzelt" haben. Das "Bitzeln" hat aber nach 30 min. wieder aufgehört und war nicht mehr als ein leichtes Brennen.
Für 1200 Baht kann ein Wasserjetski gemietet werden. In den 30 min. lässt sich einiges an Küstenstreifen abfahren. Hat Spaß gemacht und gab auch keine Probleme bei der Abgabe (waren nicht versichert). 
Am Strand gibt es ständig Verkäufer von allerlei Kram. Auch so selbstgebaute Küchen in denen Frühlingsrollen oder frischer Maiskolben gebraten wird, sind sehr zu empfehlen (Maiskolben 50 Baht, Frühlingsrolle 30 Baht. Der Eisverkäufer hat an seiner Kühltasche "saubillig" stehn und spricht ein paar Brocken Deutsch. Alle sind ausnahmslos freundlich und akzeptieren auch ein nein.
Am Strand und seitl. vom hoteleigenen Strand bieten die thailändischen Frauen ihre Dienste als Masseurinnen an. Hier wird man durchgeknetet und wieder eingerichtet. Allerdings sollte man vorher wissen, wo seine Grenzen sind und dies gleich sagen. Ich war bei einer an der Straße oben und nicht am Strand. Die hat mich in einer "Tiefenmassage" hergenommen, dass ich erst mal genug hatte. Eine andere Dame war bei den Masseurinnen des Hotels und brauchte erst mal massive Schmerzmittel, bis sie 3 Tage später wieder laufen konnte. Wer also vorgeschädigt ist, bitte frühzeigig "Stop" sagen.
Internet / Mobilfunk:
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Den Mobilfunk hab ich bereits bei den "Kosten/Ankunft" erläutert. Am Zimmer ist auch ein Telefon, welches wir aber nie verwendet haben außer die Rezeption. Die verlangen für internationale Anrufe minimum 3 Minuten für 270 Baht und für jede weitere Minute 70 Baht - Abzocke !!
Internet gibt es oben bei der Rezeption. Es stehen zwei PCs zur Verfügung, die pro Minute 2 Baht kosten. Schließt man den eigenen Laptop an, kostet jede Minute 1 Baht. Habe eine Seite einer Website aktualisiert, was zu Hause 5 Sekunden dauert - hier hat es ca. 5 Minuten gedauert. Auch der Seitenaufbau mit dem Laptop ist gähnend langsam - wir haben daher die PCs dann verwendet.
Kultur / Tradition:
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Die Begrüßung ist das erste, was uns sofort auffiel. Die Hände werden wie beim Beten vor der Brust zusammengehalten, die Ellenbogen sind seitlich abgestellt und der Kopf/Oberkörper wird leicht nach vorn geneigt. Hierbei sagen die Frauen "Sawa di kaaaa" und die Männer "Sawa die Kap". Der Gruß muss nicht erwidert werden, ein einfaches nicken und breites Grinsen reicht. Es gab aber einige Frauen, die den Gruß erwiderten und so versuchte ich es auch einige Male. Die Reaktion der Thais war durchweg positiv, sodass ich langsam Gefallen daran fand.
Der Kopf ist bei den Thais das Heiligste am Körper und der Fuss das dreckigste. Daher bitte aufpassen, wenn Euch mal ein Geldschein auf den Boden fällt. Ja nicht mit dem Fuss schnell festhalten, da gab es schon einige schwere Konflikte und Schwierigkeiten, denn auf der Note ist der König abgebildet.
Beim Betreten von Geschäften sieht man bereits an den Schuhen vor der Tür, ob auch wir sie ausziehen müssen. Im Tempel ist es noch extremer. Da dürfen die Füße nicht nach vorn in Richtung Buddha zeigen. Sie müssen immer nach hinten zeigen. Wird dies nicht eingehalten kommt sofort ein Tempelmitarbeiter und weist einen zurecht.
Generell legen die Thais viel wert auf ein ordentliches Erscheinungsbild. All zu knappe Bekleidung wird hier nicht gern gesehen. Bei Besuchen in Tempeln oder dem Palast müssen die Schultern bedeckt und die Unterbekleidung über die Knie reichen. Wir wissen von Bangkok-Reisenden, dass ihnen deswegen der Zutritt zum Palast verweigert wurde.
Bei fast jedem Gebäude, ob privat oder geschäftlich, sieht man zwei "Geisterhäuser" stehn. Hiermit soll das Haus und seine Bewohner vor Geistern beschützt werden. Es wird erwartet, dass täglich neue Speisen serviert werden, um die Geister zu besänftigen. Bei Erstaufstellung werden die Geisterhäuser durch einen Art "Schamanen" feierlich eingeweiht. In manchen Büchern steht, dass die Einweihung durch einen Mönch gemacht werden würde, dies ist auf Koh Samui nicht der Fall.
Kriminalität:
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Hier nehmen die Raubüberfälle, grad in den Touristenhochburgen Phuket, Koh Samui und Pattaya immer mehr zu. Sogar auf der Insel Koh Pha Ngan, die nördlich von Koh Samui liegt. Leider auch teilweise mit tödlichem Ausgang.
Besonders bei den Full Moon Partys kommt es zu Beigaben von Drogen oder anderen Cocktails, damit Frauen vergewaltigt werden können, immer öfter auch mit tödlichem Ausgang. Daher immer drauf achten, Getränke zu nehmen, die am Tisch erst geöffnet werden und es vor allem nie aus der Hand geben, bzw. aus den Augen lassen.
Bei Verkehrsunfällen kam es für zwei Deutsche an der Unfallstelle bereits zu zwei Streitereien mit tödlichem Ausgang. Bitte daher immer Ruhe bewahren und einfach damit abfinden, dass man in Thailand als Touri "immer" Schuld hat. Hier unbedingt Auslandskrankenschutz abschließen und die Behörden schnellstmöglich einschalten.
Aufpassen vor Drogengeschäften. Sie werden einem immer wieder mal angeboten und der Besitz hart bestraft. Das Gepäck nie unbeaufsichtigt wo stehen lassen, es kann einem sonst was untergeschoben werden. Erst kürzlich wurde ein Deutscher mit 37gramm Haschisch zu lebenslanger Haftstrafe verurteilt.
In Phuket (Patang) warnt das Auswärtige Amt vor immer häufiger werdenden Bandenaktivitäten. Den Touristen werden Diebstahl oder Beschädigung von gemieteten Objekten unterstellt und anschließend erpresst. Teilweise mit korrupten Polizisten zusammen, die auch versuchen, den Reisepass einzubehalten!
Dies ist nicht erlaubt - hier sofort telefonischen Kontakt mit der Botschaft (02.2879000 während der Dienstzeiten), dem Bereitschaftsdienst (081.8456224) oder dem Honorarkonsul in Phuket, Herrn Dirk Naumann (076.610407) aufnehmen.
Dort kann evtl. verhindert werden, dass man in U-Haft genommen wird, überteuerte Kautionsforderungen gestellt oder korrupte Anwälte vermittelt werden. Unbedingt in allen Fällen auf Kontaktaufnahme mit dem Konsulat oder der Botschaft bestehen und sofort dort melden, wenn einem dies verweigert wurde.
Weitere Warnhinweise, Einreisebestimmungen etc. findet Ihr hier: mehr...
Trinkgeld / Tip:
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Hier durften wir ein paar Insidertips erfahren.
In der Regel werden die Trinkgelder (Tips) von den Chefs einbehalten und hieraus die Gehälter der Angestellten bezahlt, da das Trinkgeld das Gehalt bei weitem übersteigt. In der Regel bekommt ein Angestellter im Hotel ca. 4.000 Baht und Kost/Logie frei. Angestellte in Restaurants bekommen etwa 6.000 Baht.
Hier finden wir die Philosophie von Peter, der das Restaurant Baden betreibt, richtig klasse. Das dort bezahlte Trinkgeld wird gesammelt und einmal im Monat an seine 4 Angestellten verteilt. So verdienen sie mehr und haben einen Ansporn. Wenn die Küche gut ist, ist der Gast zufrieden, wenn der Service stimmt ist der Gast ebenso zufrieden. Das wirkt sich aufs Trinkgeld aus und motiviert. Man spürt die Harmonie und gute Zusammenarbeit dort.
Vor allem kann sich jeder Gast sicher sein, dass sein Trinkgeld auch bei den Angestellten ankommt und nicht als Gehalt "missbraucht" wird.
Im Zimmer haben wir dem "Housekeeping" jeden Tag 20 Baht hingelegt. So hatten wir jeden Tag frische Handtücher. Die Zeit der Zimmerreinigung war jedesmal anders. Mal kam sie in der Früh, mal erst am späten Nachmittag. Nach der Reinigung wird ein Spray gegen Mücken verteilt und unter dem Waschbecken ein Teelicht mit einem Duftstoff angezündet.
Da es hier auf Koh Samui sehr heiß ist, haben wir uns oft ein Elektroauto kommen lassen, um den Weg bis hoch zum Hoteleingang nicht laufen zu müssen (bis man dort oben ist, ist man bereits wieder durchgeschwitzt). Hier haben wir den Fahrern auch regelmäßig 20 Baht gegeben. Dies hatte den Vorteil, dass wenn wir auch mal gelaufen sind und sie des Weges kamen, angehalten oder sogar umgedreht haben, um uns zu fahren.
Notrufnummern:
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- Krankenhaus Bangkok Samui Hospital, Ringstrasse Chaweng: 077-429500
- Touristenpolizei in Bophut/Ringstrasse/Towncenter: 077-430018
- Notruf: 1699
- Hauptstelle Touristen Polizei in Nathon: 077-421281
- Polizeistation Chaweng: 077-414567
Hilfreiche Telefon-Nummern:
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- Hotel "Fair House Beach Resort"
Chaweng Beach, Koh Samui
Suratthani 84320 - Thailand
Tel. +66 77-422255-6
email: fairhous@samart.co.th
Website: www.fairhousesamui.com - super nette und ruhige Taxi-Fahrerin:
Khun Pranee Prommate (Nee)
Tel. 089-6456756
hat 3 Sitzreihen - Platz für 6 Personen
wir waren voll zufrieden mit ihr - Restaurant & Pub "Baden"
Frühstück - Thaifood - Deutsche Küche
Formel 1 - Bundesliga
94/14 Moo 3, Chaweng Noi Beach
84320 Koh Samui (ggüber Hotel "Fair House")
Tel. Peter: 081-0905033
Tel. Urn: 081-5370734
email: badenrestaurant@hotmail.com
zu finden auch bei w-k-w (wer-kennt-wen)
Abreise:
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Bitte rechtzeitig die Rechnung begleichen, damit Unstimmigkeiten vorher geklärt werden können. Die anderen Gäste im Reisebus sollten nicht warten müssen.
Check Out ist in der Regel bis 12.00 Uhr, bei Bedarf kann das Zimmer gegen eine Pauschale verlängert werden.
Pauschalreisende müssen ihren Flug rückbestätigen lassen. Das geschieht beim Begrüßungstreffen oder aber man hält kurz bei "Go Vacation" in Chaweng ggüber dem Hotel "Blue Lagoon". Wir wählten letzteres, da wir ja bei keinem Begrüßungstreffen waren und erhielten auch dort die Abholzeit für den Abreisetag. Zusätzlich kam einen Tag vor der Abreise vom Hotel ein Zettel mit den o.g. Infos und von der Reiseleitung mit dem Hinweis auf die Abholzeit.
Fazit:
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Wir werden wohl nicht mehr nach Thailand fahren, da das Essen für meinen Mann sehr einseitig war. Er konnte sich einfach nicht an das heimische Essen gewöhnen und aß daher fast immer deutsches Essen. Obwohl ich nur thailändisch aß, fühlte ich mich oft aufgebläht und hatte Wassereinlagerungen.
Das schlimmste war aber die permanente Hitze unter dieser hohen Luftfeuchtigkeit. Grad frisch geduscht und frisch angezogen, nach nur 5 minuten außerhalb des Zimmers lief einem wieder die Suppe runter und das außerhalb der Regenzeit.
Ansich ist dieses Land sehr interessant und für mich war das Essen ein Genuss. Von daher ist es auf jeden Fall zu empfehlen. Das Hotel "Fair House Beach Resort" machte einen noch guten Eindruck, wobei es bei einem abwechslungsreicheren Frühstück sicher punkten könnte. Des Weiteren scheinen Reparaturen kaum noch durchgeführt zu werden. Auf die Frage, wann denn der obere Pool repariert werden würde, wurde uns an der Rezeption erklärt, dass hierzu das Geld fehle - suuuuper :(.



