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Sa. 25-Feb-2012

GRAN BAHIA PRINCIPE
CAYO LEVANTADO 5* GL

Testbericht / Erfahrungsbericht / Hotelbericht

cayo levantado gran bahia principe

Erstellt: 28.02.2007  aktualisiert: 13.09.2008

 

Liebe Leser

nachdem wir uns jetzt langsam von unserem Urlaub erholt haben, möchte ich Euch natürlich an unserem "Traumurlaub" teilhaben lassen.

Was Euch erwartet


1. Vorgeschichte
2. Die Ankunft
3. Die Hotelanlage
4. Zur Lage
5. Der Service
6. Die Gastronomie
7. Sport und Animation
8. Unterhaltung
9. Zimmer
10. Strand und Pool
11. Fazit


1. Vorgeschichte
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cayo levantado

Die Vorfreude war groß, als wir diesen Urlaub im August letzten Jahres gebucht haben. Eine eigene Strandvilla für uns ganz allein, direkt am Strand mit einem Jakuzzi auf der Terrasse, einem eigenen Butler über die ganze Urlaubszeit und einem fantastischen Blick aufs Meer. Da können wir uns erholen, entspannen und so richtig relaxt nachhause kommen. Auf dem Foto seht Ihr was wir dann vor Ort hatten:

Erste Trübungen gab es, als wir erfuhren, dass der geplante Inlandsflug von Puerto Plata nach Samana lediglich 12 kg Gepäck erlaubt. Wir durften in der Businessclass aber 30kg mitnehmen. Die Nachfrage ergab, dass die Flugzeuge ausgetauscht worden seien und jetzt mehr Gepäck mitgenommen werden könne. Wieder beruhigt, erfuhren wir aber kurz darauf, dass das Hotel noch nicht fertig sein soll. Aber es hatte doch mitte Dezember eröffnet? Also wieder über das Reisebüro angefragt, ob dieses Gerücht denn stimmen würde. Wir erhielten die Antwort, dass das Hotel bereits fertig sei und wir unbesorgt in Urlaub fahren können. Diese Information erhielten wir sowohl von Meiers Weltreisen als auch von der Bahia-Hotelkette.

2. Die Ankunft
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Der Flug ging pünktlich weg und so kamen wir Gott sei Dank vor 17.00 Uhr in Puerto Plata an. Wir wussten ja, dass der Flieger vor 17.00 Uhr landen musste, da wir sonst keinen Inlandsflug erhalten würden. Mit riesen Glück, waren wir die ersten beim Aussteigen, hatten als erstes unser Gepäck und kamen so blitzartig durch die Pass- und Gepäckkontrolle. Punkt 16.55 Uhr standen wir bei der Reiseleitung, die für Jahn Reisen, Tjaereborg, Meiers Weltreisen und ITS zuständig ist. Ach ja, sagte die Dame, tut uns leid, ihr Inlandsflug klappt nicht. Hab ich selbst erst vor 30 min. erfahren. Als wir uns wehrten und Erklärungen abgaben, hieß es auf einmal, dass der Flughafen bei Samana geschlossen sei. Wir müssten jetzt im Bus nach Samana mitfahren. Die Bitte nach einem Taxi und einem direkten Transfer wurde uns verwehrt. Nach einstündiger Wartezeit auf die anderen Gäste ging es dann um 18.00 Uhr los.

Das in der Dom. Rep. die Straßen zumeist mit vielen Schlaglöchern versehen sind, war uns aus den vielen anderen Urlauben zuvor schon bekannt. Missmutig setzten wir uns also in den Bus und harrten der Dinge. Als dann gegen 19.00 Uhr die Dämmerung langsam zur Nacht wurde, entpuppte sich die Busfahrt als einzige Höllenfahrt. Eigentlich sollte doch vor uns die Straße sein? Ah ja, das Abblendlicht geht wohl nicht so richtig, also kurzer Hand das Fernlicht eingeschaltet. cayo levantadoAls der erste Gegenverkehr kam und sich geblendet fühlte, schaltete der ebenfalls das Fernlicht ein. Was war denn jetzt wieder los? Wieso sahen wir keine Straße mehr? Alles klar, auf der Scheibe war ein Schmierfilm. Im Blindflug fuhr der Busfahrer einfach weiter, bis wir das erste Mal in ein riesen Schlagloch krachten. Geschockt und unsicher (unsere Sicherheitsgurte waren herausgerissen, sodaß wir sie nicht anlegen konnten) harrten wir der weiteren Fahrt. Leider kann ich nicht hinten sitzen, da mir dann so übel wird, dass ich erbrechen muss. Bei jedem Gegenverkehr fuhren wir also im Blindflug weiter, wobei der Busfahrer jetzt doch etwas vorsichtiger wurde. Er reagierte prompt und bremste abrupt den Bus ab um dann bei der ersten Sicht, einem Schlagloch ruckartig auszuweichen. Da dies oft nicht gelang, krachten wir regelmäßig weiter in Schlaglöcher. Von der Wucht und dem Geräusch nach zu urteilen, wundert es mich, dass wir die Achse nicht auf der Straße gelassen haben. Zu allem Übel fing es auch noch leicht zu Regnen an, dass der Schmierfilm seine höchste Auflösung erhielt und die Sicht jetzt endgültig bei null war. Nach endlosen 5 Std. und einer 15 minütigen Pause, kamen wir um 22.50 Uhr entnervt in Simi an.
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Simi liegt mitten in der Pampas. Einige Häuschen wurden zwar außerhalb der Rezeption und Anlegestelle hingebaut, sehenswert waren diese aber nicht. In dieser Rezeption wurden wir von einem Dachauer, sein Name ist Rudolfo, herzlich empfangen. Wir tranken auf die überstandene Busfahrt erstmal ein Bier und setzten uns zu Rudolfo. "Herzlich Willkommen auf Cayo Levantado, ich habe eine freudige Nachricht, ihr liegt übereinander!" Sofort durchzuckte es mich wie ein Blitz. Ich schaute Rudolfo ungläubig an und meinte, dass wir niemals übereinander liegen können, da wir eine Strandvilla gebucht haben. Wir könnten höchstens nebeneinander liegen. "Wie? Wirklich? Da muss ich noch einmal nachschauen", war die Antwort von Rudolfo. "Ach ja, tatsächlich. Das tut mir aber leid. Die Strandvillen sind leider überbucht, ihr könnt erst in 3 Tagen dort einziehen!" --- Puuh, dass hat gesessen. Völlig verärgert und hundemüde fügten wir uns unserem Schicksal und fuhren mit einem Schnellboot zur Insel. Dort wurden wir freudig von ein paar Boys empfangen, die sofort unsere Koffer zu unserer Juniorsuite brachten. Wir fanden uns in einer der Villen vor, in denen sich jeweils 8 Suiten (4 oben, 4 unten) befinden. Müde nahmen wir noch ein paar Happen vom bereitgestellten kalten Buffet am Zimmer und versuchten dann zu schlafen. Dies sollte uns die nächsten Tage aber nicht wirklich vergönnt sein, da wir alle 4 nach der Busfahrt Kreuzschmerzen hatten.

3. Die Hotelanlage
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So kam der erste Morgen und wir gingen ins Haupthaus zum Frühstücken. Uns viel gleich zu Anfang auf, dass so komische Blasen an den Decken oder Wänden waren. Auch hatte sich um einen Kronleuchter eine deutliche Dunkelfärbung gebildet. Alles hegte in uns den Verdacht, dass hier wohl ein Wasserschaden besteht. Wir sollten die nächsten Tage hautnah noch mehr vom Wasserschaden erleben dürfen, aber hierzu später.

Da es die ersten Tage vormittags oft regnete, machten wir uns erst einmal auf, die Anlage zu inspizieren. Die Landschaft und die Anlage sollten ja, laut Beschreibung, in einzigartiger Lage liegen und uns mit purem Luxus verwöhnen. Wir also los und standen nach wenigen Metern an einem schwarzen Zaun. Völlig ungläubig sahen wir dahinter einen Pool im Bau und viele Gebäude, an denen hantiert wurde. Als wir die Straße Rtg. Baustelle weiter gingen, kam uns ein Security-Mann entgegen und versperrte uns den Weg. Wir also umgedreht und die Straße am Bauzaun entlang, bis zum anderen Ende der Baustelle gegangen. Auch hier wurden wir cayo levantadowieder aufgehalten und gingen jetzt wieder nach unten zum Pool und Hotelstrand. Groß war er ja nicht der Pool, aber wir waren ja auch noch keine 100 Gäste, sodass er für uns ausreichte. Der Strand war mehr eine Wiese, da das Meer so hoch kam, dass man am Strand nur an wenigen Stellen liegen konnte. Hier stellten wir während unseres Aufenthaltes fest, dass die Männer, die den Strand reinigen sollen, sich strickt an ihre Aufgabe halten. Es hieß, man soll Laub einsammeln, also bleiben Glasscherben und Betonbrocken liegen. Wir haben sie dann selbst weggeräumt. Also unbedingt immer Schuhe tragen.

Wir mussten dann beim Rundgang feststellen, dass die Anlage zu unserer Zeit nur zu etwa 30% fertig gestellt war. Es gab die normalen Juniorsuiten im Haupthaus auf 3 Stockwerke verteilt. Das unterste Stockwerk war schon fertig gestellt, die beiden oberen befanden sich im Innenausbau. Die Villen 1-7, in denen jeweils 8 Juniorsuiten Superior sind (4 oben, 4 unten), waren als einzige fertig und sind in gutem Zustand. Die Villa 1 liegt unmittelbar am Haupthaus, ist aber total cayo levantadodunkel, da vor der Terrasse und den Balkonen dichter Baumbewuchs ist. Das Meer kann man nur hören und ab zu mal durch die Äste schimmern sehen. Villa 3 liegt am schönsten. Sie liegt an einer Klippe mit tollem Blick über den Pool und das Meer auf Höhe des Fahrstuhls. Somit ist der Weg zum Pool und zum Haupthaus ungefähr gleich. Villa 5, 6 und 7 lagen am weitesten weg am Berg und hatten unmittelbar vor sich den Bauzaun und Baulärm. Mehr als diese 7 Villen waren zu unserer Zeit noch nicht fertig. Die angepriesenen Strandvillen sind nicht neu und wurden lediglich renoviert. Sie dürften auf jeden Fall mind. 15 Jahre auf dem Buckel haben. Auch das Haupthaus (EG) dürfte gleich alt sein. Die Ausstattung der Strandvillen und Juniorsuiten ist gehobene Klasse und macht schon viel her. Über die Ausstattung im Haupthaus können wir nichts sagen. Alles ist sehr sauber und es gibt einen 24-Std. Roomservice. Der steht aber jedem zur Verfügung, von einem Butler war in den ganzen 2 Wochen nichts zu sehen. Die Verpflegung ist AI und schmeckt im Haupthaus sehr gut, auch wenn es gewisse Gerichte gab, die immer lauwarm waren. Zu unserer Zeit waren hauptsächlich Kanadier und Spanier vor Ort. Die Anlage ist behindertengerecht, aber sicher sehr mühselig ohne Hilfe, da die Wege zum Teil sehr steil sind. Man kann aber einen Shuttleservice anfordern oder in einen einsteigen, wenn er gerade bereit steht. Familienfreundlichkeit konnten wir nicht feststellen. Es waren zwar einige Familien mit mehreren Kindern da, jedoch gibt es kein Programm oder gesonderten Spielplatz für die Kinder. Lediglich vor dem "Abendprogramm" gibt es die Mini-Disco.

4. Zur Lage
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Das Hotel liegt auf einer Insel vor der Halbinsel Samana. Von Ost nach West sind es 890m und von Nord nach Süd sind es 330m. Es verfügt über 195 Zimmer. Von Puerto Plata beträgt die Transferzeit mit dem Bus 4-5 Std., mit einem Inlandsflug (40 min.) etwa 1 Std. Es ist alles sehr schön angelegt, aber auch hügelig. Es gibt einen stündlichen Bootsshuttle zur Rezeption nach Simi. Die Überfahrt ist inklusive und dauert etwa 7 min. Zu den Abfahrzeiten ging, bis auf die erste Überfahrt und die um 13.30 Uhr, immer 30 min. später ein Boot zurück zur Insel. Einkaufsmöglichkeiten gibt es kaum, da die Geschäfte ebenfalls noch nicht fertig gestellt waren. Ein Souvenirladen im Haupthaus selbst (welches bei Bezahlung mit Dollar, die Preise einfach verdoppelt, also aufpassen) war die einzige Einkaufsmöglichkeit in der Hotelanlage. Am öffentlichen Strand gibt es weitere Buden von Einheimischen. Es laufen auch Einheimische mit Aras und Affen herum und wollen diese Fotos dann verkaufen. Diese Buden und Bars haben aber nur bis 17.00 Uhr geöffnet. Von den anderen Bahia-Hotels kommen die Gäste mit einem Shuttle zur Insel und dürfen sich aber nur an diesem öffentlichen Strand aufhalten. Dieser ist aber wesentlich schöner als der Hotelstrand. Auch das Schnorcheln ist dort um einiges schöner, sodass wir fast täglich draußen waren. Für eine Liege werden 2 Dollar verlangt. Ein Cocktail, der in einer Ananas serviertInsel Cayo Levantado, Hotel Gran Bahia Principe, Dominikanische   Republik wird, werden 5 Dollar verlangt. Die Nachbarhotels müssen auf eigene Kosten angefahren werden. Die Fahrt zum Cayacoa z.B. kostet 10 Euro und dauert 20 Min. von Simi aus. Ausflugsmöglichkeiten werden viele angeboten. Jedoch sind die Preise der Reiseveranstalter reiner Wucher (z.B. Walewatching p.P. 125 Euro). Hier empfehlen wir die Moreno-Bar am öffentlichen Strand. Der Bruder von Moreno, das ist Luis, organisiert ebenfalls alle Reisen und verlangt wesentlich weniger. Luis versicherte im Besitz einer Lizenz zu sein und daher seien seine Veranstaltungen ebenso versichert. Wir und auch andere Gäste waren voll zufrieden (z.B. Walewatching für 20 Dollar p.P.). Auch soll laut den anderen Gästen der Besuch beim Wasserfall besser organisiert gewesen zu sein, als bei den Reiseveranstaltern.


5. Der Service
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Nahezu jeder und jede vom Service war nett. Es gab ganz wenige die sich schwer taten zu lächeln. Egal welches Anliegen wir hatten, uns wurde immer geholfen. Leider fehlte es aber den meisten an einer Schulung, die dem Service in einem 5-Sterne Hotel entsprechen würde. Auf Nachfrage gab Domingo an, dass sie in der schnelle das Personal nicht schulen konnten.
Nur als wir den Fäkaliengeruch im Zimmer hatten, wurde keine Abhilfe geschaffen. Als dann am dritten Tag mit Fäkaliengeruch in den frühen Morgenstunden unser Klo überging, haben sie am Tag darauf das Auffangbecken gereinigt und da war der Geruch plötzlich weg. Die meisten der Mitarbeiter an der Rezeption können Englisch, es gibt aber zwei, den Jose und Domingo, die können sehr gut Deutsch. Die Zimmerreinigung erfolgt meist am Vormittag und ist gründlich, allerdings viel Chemie (beißender Geruch). Es wurde täglich gewischt und das cayo levantadodreckige Geschirr gereinigt. Es kam aber öfters vor, dass sie die Gläser ganz mitnahmen. Da haben wir dann den Roomservice beauftragt wieder neue zu bringen. Abends wurde dann das Bett erneut gemacht und mit einer Rose und einer Nascherei bedeckt. Am Sidebord stand in einer Porzellanschale eine süße Leckerei, die toll hergerichtet war.

Beschwerden gab es am laufenden Band. Leider ist das Hotel ja nicht fertig und gerade in den Strandvillen ist regelmäßig etwas defekt. Die Leute vor Ort haben sich redlich bemüht, was man von der Reiseleitung nicht sagen konnte. So hing in unseren Ordnern keine Erreichbarkeit oder der Name unserer Reiseleitung. Es gab auch keine Informationen über die Sprechstunden der Reiseleitung und wenn man mal einen Termin erfuhr, so wurde der mind. 2 Mal verschoben. Hierüber wurde man aber nicht informiert, erst nachdem wir schon Std. gewartet hatten und nachfragten, erfuhren wir dass keiner kommt und bekamen einen neuen Termin. Wir hatten dann Glück, durch Zufall unsere Reiseleitung anzutreffen. In den 14 Tagen haben wir aber locker zwei Tage damit zugebracht auf die Reiseleitung zu warten, dann zu warten bis die Leute vor uns fertig waren und schließlich unsere Beschwerden aufnehmen zu lassen. Ein Paar hat erst in der zweiten Woche seine Beschwerden anbringen können. Rechtlich kann man die Mängel aber erst ab dem Tag geltend machen, an dem sie der Reiseleitung bekannt werden. Die Urlaubsvertretung unserer Reiseleitung setzte dem ganzen dann die Krönung auf. Er wollte uns doch glatt weismachen, dass er den Termin nicht einhalten könne, weil "unerwartet" ein Flieger aus Deutschland in Puerto Plata landet??!! Er weigerte sich weiter die Mängel vollständig aufzunehmen. Es reiche, wenn er die Hauptmängel in Stichpunkten aufnehme, den Rest sollen wir dem Kundencenter so mitteilen. Er weigerte sich diverse Mängel komplett aufzunehmen. Erst als wir zu acht Druck auf ihn ausübten, nahm er weitere Mängel auf. Er verlangte von einem Paar, das bereits 4 Tage ohne Klimaanlage war und dadurch unter einer Mückenplage litt, dass sie sich einen 24-Std. Mückenschutz kaufen sollen. Von uns verlangte er, dass wir die plötzlich vorbeihuschenden Ratten auf der Terrasse fotografieren sollen. Als wenn wir ständig mit dem schussbereiten Fotoapparat auf der Terrasse sitzen. Vielleicht hätten wir sie noch mit Essensresten anlocken sollen??

Als zusätzliche Serviceleistung haben wir die Wäscherei genutzt. Wir gaben 7 Hemden und 2 Hosen zum Reinigen. Am nächsten Tag war die Wäsche bereits wieder da, die Kosten beliefen sich auf 31 Dollar (wir haben 27 Dollar ausgerechnet, also besser in Peso bezahlen). Wir machen dies gern zum Ende der Reise, da wir dann zu Hause nicht mehr so viel Waschen und vor allem Bügeln müssen. Einen Arzt gibt es nicht auf der Insel, ebenso wenig eine Kinderbetreuung. Die versprochene Zigarrenbar, auf die wir uns besonders freuten, konnten wir einfach nicht finden. So fragten wir kurzerhand Domingo nach dieser. Er sah uns verwundert an, überlegte kurz und meinte dann, dass es die noch nicht gebe und er auch nicht wisse, wo diese denn einmal sein soll.

Für Paare, die einen Kinderwunsch haben, ist dieses Hotel super geeignet. Um 23.00 Uhr sind in dieser Anlage die Schotten dicht, es gibt also viel Zeit z.B. am Zimmer zu verbringen. Also ehrlich, in welchem Hotel gibt es ab 22.30 Uhr nichts mehr zu essen und ab 23.00 keine offene Bar mehr? Wir gehen nicht mal zu Hause so früh ins Bett. Die versprochene Disco, eine richtige Showbühne mit tollem Programm, der 2. Pool und die 2. Snackbar gab es bei uns auch noch nicht. Alles Punkte, die aber ausschlaggebend für unsere Buchung waren.

6. Die Gastronomie
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Es gibt ein Hauptrestaurant, indem wir uns am meisten aufhielten. Weiter gab es drei Spezialitätenrestaurants, von denen aber immer nur eines offen hatte! Des Weiteren musste man bei der Reservierung mehrere Tage warten, den Grund erfuhren wir bei unserem ersten Essen. So waren in der ersten Woche nur 3 Tische von möglichen ca. 16 belegt. Da ist schnell erklärt, warum das Lokal so schnell "voll" ist. In der zweiten Woche, waren es dann schon 6 Tische. Wir konnten feststellen, dass es nur ein Team gab, welches jeden Tag in das nächste Restaurant wechselte. Vom 5 Sterne Service war hier am wenigsten zu spüren. Das Essen war immer lauwarm.
Die Lage des Seefood-Restaurants ist links von der Snackbar am Pool. Das Mediterran-Lokal ist rechts von der Snackbar. Das Gourmet-Restaurant ist oben neben dem Hauptrestaurant. cayo levantadoDieses war bei unserer Ankunft aber überschwemmt und geschlossen. Auf dem Bild ist auch der Vorhang zur Baustelle zu sehen. Den Baulärm dazu könnt Ihr Euch unten anhören.

Die "Architekten" hatten die Terrasse mit einem Gefälle zum Haupthaus verlegt und so war das Wasser bei starkem Regen ins Gebäude gelaufen. Also wurde kurzerhand der Bereich vor dem Gourmet-Restaurant abgesperrt, aufgerissen und eine Drainage verlegt, für die sie satte 10 Tage brauchten. Vor dem Hauptrestaurant befindet sich eine Stufe, sodass sich hier das Wasser sammeln konnte. Die Arbeitslosenquote im Bereich Samana ist durch diese Bauweise vermutlich sehr niedrig. So kehrten mehrere Einheimische mit dem Besen das Wasser von der Terrasse. Da es aber am Vormittag oft 4-8 Mal regnete, mussten die ziemlich schuften. Wir haben uns dann gefragt, was die machen, als wir Tage hatten, an denen es nicht geregnet hat.

In den a la carte-Restaurants hat, wie oben geschrieben, immer dasselbe Team bedient. Leider fehlte es diesem Team sehr an der Schulung. So wurde Wein einfach eingeschenkt, also keine Kostprobe ermöglicht. Es wurde der Wein oder das Wasser nachgeschenkt, mitten im Gespräch und ohne höflich auf sich aufmerksam zu machen. Auch wurde auf ein noch halb volles Weinglas draufgeschenkt. Das wäre ja noch gegangen, wenn es nicht zwei unterschiedliche Sorten gewesen wären. Wären wir in einem einfachen Hotel gewesen, wäre uns dies egal gewesen, aber von einem 5-Sterne-GL haben wir mehr erwartet. Das Essen war in jedem Restaurant gut, aber lauwarm. Einmal haben wir verschiedene Vorspeisen bestellt, aber alle die gleiche erhalten. Auch an den anderen Tischen. Es läuft also alles noch nicht so rund. Wir haben daher kein a la carte-Restaurant mehr gebucht.


Im Hauptrestaurant gab es jeden Abend einen anderen Themenabend:

Montag - International
Dienstag - Spanisch
Mittwoch - Orientalisch
Donnerstag - Mexikanisch
Freitag - Dominikanisch
Samstag - Gala-Dinner
Sonntag - Amerikanisch


Öffnungszeiten:

Frühstück: 07.00 bis 10.30 Uhr
Mittagessen: 13.00 bis 15.30 Uhr
Abendessen: 19.00 bis 22.30 Uhr

Die Woche darauf ging es wieder von vorne los. Es gab daher Urlauber, die gingen nach 10 Tagen nicht mehr zum Abendessen, weil sie nichts Neues mehr fanden (ganz schön übertrieben). Wir gingen trotzdem zum Essen, denn man schafft ja nicht immer alles zu probieren. Von einem 5-Sterne Hotel haben wir aber schon cayo levantadoerwartet, dass es mind. für zwei Wochen abwechslungsreiches Essen gibt. Das Essen selbst war meist gut, von einigen Ausnahmen abgesehen: Es gab einmal ein Spanferkel welches sehr trocken und lauwarm war. Das Rindfleisch war auch von sehr unterschiedlicher Qualität. Beim Showcooking gab es einen Bereich mit einer Wärmelampe, hier war das Essen immer lauwarm. Wir haben von dort dann einfach nichts mehr gegessen. Leider war aber genau dies der Bereich, wo Spezialitäten angeboten wurden, wie Roast-Beef, Spanferkel, frischer Fisch, etc.) Es gab zu jeder Mahlzeit immer frisch aufgeschnittenes Obst und frische Salate. Es gab vielerlei Salat- und andere Soßen. Wollte man diese nicht, so standen viele Fläschchen mit Saucen u.ä. herum und man konnte sich alles selbst zusammenstellen.
Ein dort kennen gelerntes Ehepaar, setzte sich eines Tages an einen Tisch. Plötzlich kam der Ober und meinte, sie sollen sich doch bitte umsetzen. Hierbei deutete er nach oben. Erschrocken sahen sie, wie sich eine große Blase unter der Farbe gebildet hatte. Nachdem sie sich weggesetzt hatten, platzte kurze Zeit später die Blase auf und das Wasser ergoss sich ins Restaurant. Da sie nur einen Tisch weiter saßen, wurden ihre Füße nass. Durch den Wasserschaden kam während des Essens auch zwei Mal ein Kronleuchter herunter und es brach einmal ein Stück der Decke (1x1m) herunter, sodass der Eingang einseitig gesperrt werden musste.

Beim Mittagessen hielten wir uns bis auf drei Mal nur in der Snackbar auf. Man ist ja doch in Badekleidung und müsste sich jetzt umziehen. So warf man sich ein T-Shirt über und gut wars. Außerdem war die Atmosphäre in der Snackbar einfach gemütlicher. Die Auswahl an Speisen in der Snackbar war nicht sehr groß und oft dasselbe. Sauberkeit und Hygiene wird aber überall groß geschrieben. Ich fand es schon unverschämt, dass zwischen den Mahlzeiten ausschließlich die Snackbar offen hatte. Wer isst schon gern zwei Mal täglich Pommes und Burger? Erstaunt war ich auch, dass keiner der Stühle im Hauptrestaurant mit Schonern versehen war. Wir hatten bei jeder Mahlzeit daher einen durch das Stühle rücken einen ständigen Krach, wenn neue Gäste kamen, Essen nachgefasst wurde oder andere das Restaurant wieder verließen.

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In der Snackbar gab es zwischen den Mahlzeiten folgende Gerichte zur Auswahl:

• Mixed Sándwich Ham and Cheese
• Vegetables Sándwich
• Hamburger with French Fries
• Croissant with Chicken Salad
• Chicken Nuggets
• Quiche of the Day


Wir waren über die angebotenen Mahlzeiten sehr enttäuscht. In anderen Hotels auf der Dom. Rep., gab es bei AI immer zwischen den Mahlzeiten Kaffe und Kuchen, oder Häppchen, Pizza etc. Auch nachts wurde hier noch ein Imbiss angeboten. Jeden Tag zwischen den Mahlzeiten einen Hamburger oder Pommes zu essen, ist auf eine Länge von 2 Wochen einfach nicht zumutbar. Es gibt hier also wirklich nur Frühstück-, Mittag- und Abendessen und die Snackbar, die aber vor dem Abendessen zu macht. Zur Abendshow wurden dann zumindest Getränke angeboten.
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Bars gibt es nur eine einzige. Diese ist in der Lobby bei etwa 18 Grad Celsius und hält sogar bis 23.00 Uhr durch. Da zu unserer Zeit wenig Gäste da waren, wollten sie sogar schon um 22.00 Uhr schließen. Weiter können dort nur ca. 10 Personen sitzen, sodass wir uns meist Draußen an den Tischen aufhielten. Die ersten Tage konnten an der Lobbybar sogar nur 4 Personen sitzen, weil aus der Decke das Wasser tropfte und überall Eimer standen. Damit dies nicht gleich auffiel, stand eine spanische Wand davor. Draußen wurde man auch bedient, wobei manche Ober ziemlich lang brauchten. Auch kam es vor, dass die Gläser unten mit dem Getränk verschmutzt waren. Auf seine Kleidung musste man aufpassen, da Untersetzer nicht vergeben wurden. An der Bar gibt es eine Getränkekarte. Hier sind einige Getränke kostenpflichtig. Darauf wird man aber nicht hingewiesen. Dies ist z.B. schlecht in der Snackbar, da dort keine Getränkekarte ausliegt. Die Cocktails wurden nie im Beisein des Urlaubers gemischt. Auffallend war auch, dass die richtigen Alkoholika immer im Regal stehen blieben. So schmeckte ein und der selbe Cocktail je nach Ober immer anders. Negativ aufgefallen ist uns, dass die Grundsubstanz der gängisten Cocktails in Eismaschinen vor sich hindrehten. Diese Art der Cocktailzubereitung hätte ich von einem 5-Sterne-Hotel nicht erwartet.

Hier ein paar Beispiele für die Preise:

Campari 70 Peso,
Grappa 110 Peso,
Tequila 100 Peso,
Baileys 90 Peso
Amaretto 160 Peso (30 Peso sind 1 Dollar, 37 Peso 1 Euro).

Die Bar am kleinen Pool (mit den integrierten Whirlpools) hat nur bis 18.00 Uhr offen. Dort haben sich zu unserer Zeit kaum Leute aufgehalten. Des Weiteren wurde unmittelbar hinter dem Pool gearbeitet, so dass dort der Baulärm unerträglich war. Die Bar in der Lobby schließt normal um 22.00 Uhr, wir konnten die Bar-Mitarbeiter aber überreden, zumindest bis 23.00 Uhr zu öffnen. Das war für uns das größte Manko. So hielten wir uns dann ab und zu auf unserer Terrasse mit anderen Urlaubern auf und unterhielten uns dort weiter. Spät ist es also nicht oft geworden, sodass wir morgens fit waren und zum Frühstücken gehen konnten. Ich frage mich nur, wer im Urlaub schon um 23.00 Uhr ins Bett will, bzw. nicht einmal mehr was zu Essen oder Trinken bekommt? Sicherlich der Roomservice. Aber um so später die Stunde, um so länger brauchte der Ober.

Trinkgelder werden von den Mitarbeitern gern angenommen. Wenn man dies gleich zu Anfang macht, wird man einfach schneller bedient. Auch im Zimmer haben wir gleich am ersten Tag 5 Dollar hingelegt. So erhielten wir täglich neue Handtücher und auch neue Bettwäsche.

7. Sport und Animation
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Als Sportmöglichkeit gab es einen neuen Tennisplatz. Es gibt einen kleinen Fitnessraum, in dem aber eher kaum bis wenig Geräte vorhanden sind. Mit dem angepriesenen Fitness-Center hat dieser Raum nichts zu tun. Hier war eher etwas für die Ausdauer, also kaum etwas um Muskeln zu trainieren. Es waren aber meist 2 Mitarbeiter, die einen beim Training unterstützten. Bei der Handtuchausgabe gab es Tischspiele, Tischtennis und es konnten Fahrräder ausgeliehen werden. Von der Animation wurde Wassergymnastik, Bogenschießen, Bingo und Tanz angeboten. Da alles täglich statt fand, hatte man den ganzen Tag immer laute Musik (Bumm Bumm Bumm) und über Lautsprecher regelmäßig Applauso, Applauso. Dies fand man sowohl am Strand als auch am Pool vor. Wir hatten also nirgends Ruhe. Auch nicht auf unserer Terrasse, da die "Strandvillen" ja unmittelbar neben dem Pool liegen. Am Strand gibt es eine kleine Hütte für die angebotenen Wassersportarten. Dort kann man sich Schnorchel-Zubehör, sowie einen Katamaran oder ein Kajak leihen.

Im Spa-Center konnte man sich verwöhnen lassen. Freunde nutzten die Massagen, meinten aber, dass sie den Preis nicht wert seien, vor allem, weil sie immer 40 min. massierten, statt der bezahlten 50min.


Hier ein paar Preise:

Massage 50 min. für 64 Dollar,
Massage 30 min. für 50 Dollar.
Maniküre 50 min. für 30 Dollar
Pediküre 50 min. für 34 Dollar.

8. Unterhaltung
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Die versprochene Disco war nicht vorhanden, sprich im Bau. Ebenso die Show-Bühne. Die provisorische Bühne wurde jeden Abend in der Snackbar neu aufgebaut und war 3x4m groß. Sie beschränkte sich auf Mister Bahia, Misses Bahia, Paar des Jahres, sprich wir Urlauber waren unsere eigene Unterhaltung. An wenigen Tagen gab es doch glatt mal ne Vorführung. Diese war aber so billig und primitiv gestaltet, dass wir auch hier nicht geblieben sind. Zwischen dem Umziehen der "Künstler" mussten sogar wieder Urlauber als Gag herhalten. Wir haben uns dies nur einmal angetan und sind sonst nur vorbei gegangen. In der Lobby gab es einen Internet-PC, bei dem der Seitenaufbau mit passabler Geschwindigkeit funktionierte. Man musste aber zumeist die Seite zweimal aufbauen lassen. In den Zimmern gibt es auch Internet-Anschlüsse, sogar am Klo. Wir hatten aber keinen Laptop dabei und konnten diese daher nicht ausprobieren.

9. Zimmer
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Die Unterbringung ist in dieser Hotelanlage sehr schön. Es sind riesige Zimmer und eine tolle Ausstattung. Auch die Möbel wirken hochwertig und lassen sich einwandfrei bedienen (kein Klemmen, ...). Die Villen mit den Juniorsuiten scheinen neueren Datums. In jeder Villa sind sowohl im EG als auch im 1. Stock jeweils 4 Juniosuiten. Die Junior-Suiten und die Strandvillen sind identisch ausgestattet. Nur dass die Juniorsuiten größer sind, als die Strandvillen. Die mittleren Suiten in den Villen sind kleiner, haben im Bad keine Fenster und daher nur ein Waschbecken und kein Bidet, auch die Dusche ist schmäler.
Über die Zimmer im Haupthaus können wir nichts sagen. Wir konnten zumindest erkennen, dass das EG bewohnt war und die oberen Stockwerke noch im Innenausbau waren.

Die so genannten "Strandvillen" wirken wie mind. 15 Jahre alt und sind leider oft defekt. So gab es immer wieder Umzüge wegen defekten Klimaanlagen, Verstopfung und Fäkaliengeruch. Die Strandvillen sollten eigentlich Poolreihenhäuser oder auch Reihenbungalow am Pool heißen. Sie liegen weder am Strand, noch sieht man viel vom Meer. Die 6er-Reihe Strandvillen links vom Pool haben vor sich einen Wendekreis, an dem täglich etwa 50 Fahrzeuge wenden und rückwärts fahren. cayo levantadoMorgens um sieben geht dann der Pfeifton vom Rückwärtsfahren der Lastfahrzeuge (Piep Piep Piep) schon los, sowie der Lärm vom Müllwagen, der täglich etwa 5-6 Mal kommt. Die komplette Müll-, Handtuch-, Küchenreste- und Bauabfallsammelstelle liegt unmittelbar neben diesen Strandvillen. Es laufen daher auch mal Ratten über die Terrasse. Wir hatten uns einen Relax- und Erholurlaub vorgestellt und erhielten einen Krach und Gestankurlaub. Es gibt dann noch eine 3er-Reihe Strandvillen rechts vom Pool. Die liegen als einzige unmittelbar am Strand und haben eher die versprochene Ruhe. Aber auch sie sind keine eigene Strandvilla, sondern ein Reihenbungalow. Das Zimmer selbst ist luxuriös ausgestattet. Ein Fön, eine Badewanne mit Whirlpool, ein WC mit Bidet, eine großräumige Dusche, zwei Waschbecken, ein Himmelbett aus einer Matratze, eine Minibar die täglich aufgefüllt und der Inhalt selbst bestimmt werden kann, jeden Tag ein Eimer mit frischen Eiswürfeln, eine Kaffeemaschine, Fernseher mit englischen und spanischen Programmen und der deutschen Welle, die aber oft eine Bildstörung hatte. Wir bekamen also die Ereignisse in Deutschland, wie den Sturm Kyrill, nur über Ton mit. Weiter ist das Zimmer mit 2 Deckenventilatoren, Klimaanlage, die in den Strandvillen aber nur auf vollen Touren lief, zwei Regenschirmen, zwei Bademänteln, zwei Hausschuhen, Safe und Telefon ausgestattet. Beim Safe will die Rezeption 4 Dollar pro Tag. Es steht aber ganz klar in der Reisebeschreibung dass wir Anspruch auf den Safe haben (sonst würde es Mietsafe heißen). Also nicht verschaukeln lassen. Stromausfall gab es mehrmals täglich, von einer Minute bis zu einer halben Stunde. Der bereitgestellte Radiowecker blinkte ständig. Wir gaben es dann auf ihn zu stellen. Eigentlich hatte ich die 50er Packung Teelichter für das Jakuzzi auf der Terrasse mitgenommen. Sie kamen aber fast ausschließlich zum Einsatz, als wieder einmal Stromausfall war. In den Strandvillen steht auf der Terrasse ein Jakuzzi. Leider war dieses nicht dicht, sodass das Wasser immer laufen musste. Die Whirlpoolfunktion ging.


10. Strand und Pool
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Der Strand ist sehr winzig. Die eine Hälfte ist etwa 150m lang, die andere etwa 200m. Der Strand ist nicht sehr breit, um nicht zu sagen eher schmal. Es gibt nur am 200m langen Stück auch wirklich eine Sandfläche als Strand. Die meiste Fläche besteht aus Wiese. Liegen, Sonnenschutz und Handtücher sind aber ausreichend vorhanden. Wir waren schon oft in der Dom. Rep. und da war in Punta Cana und sogar in Puerto Plata ein schönerer Strand. In unserer Zeit wurden zwei Palmen weggespült und zwei weitere frei gelegt. Ist ne Frage der Zeit, bis kein Strand mehr da ist. Schnorcheln ist dort möglich, aber ich hab durch das unruhige Meer meist nichts gesehen. Das Wasser ist sehr aufgewühlt und Fische gibt es auch kaum zu sehen. Besser ist hier die linke Seite vom öffentlichen Strand.

Der Pool ist nicht sonderlich groß. Da wir zu unserer Zeit aber nur um die 100 Gäste waren, reichte dieser cayo levantadovollkommen aus. Die Duschen sind ausschließlich am Pool. Auch die Toiletten sind nur bei der Snackbar. Am Pool sind viele Liegen verteilt, auf die jeden Morgen frische Handtücher gelegt werden. Da bei plötzlichem Regen keiner die Handtücher wieder einsammelt, kommt es schon vor, dass es einen Tag lang keine mehr gibt, da sie ja erst gewaschen werden müssen. Einen Kinderpool oder andere Einrichtungen für Kinder gibt es nicht. Auch keine Rutschen, Kinderspielplatz oder Kinderbetreuung. Eine Pool-Bar mit Swim-In Bereich gibt es gar nicht und ist auch bei der neuen Poolanlage, die im Bau ist, nicht vorhanden. Es bleibt zu hoffen, dass wenn der obere Pool fertig ist, die Animation dort stattfindet und der untere Pool am Strand ein Relax-Pool wird.

Unangenehm war, dass täglich, zwischen 17.00 und 18.00 Uhr ein Quad durch die Anlage fuhr, auf dem hinten ein Hotelmitarbeiter saß. Dieser hielt einen Benzinmotor fest, aus dem ein langes Rohr ragte. Mit einem irren Lärm fuhr das Quad jetzt durch die Anlage und der hintere Mitarbeiter ließ dabei dichten Rauch aus dem Rohr steigen. Um die Intensität zu erhöhen, blieb das Quad alle 10m stehen, damit die Wolke möglichst groß wurde. Egal ob man gerade am Pool, Strand oder der Terrasse lag, oder gerade einen Snack zu sich nahm, man wurde voll eingenebelt. Angeblich soll diese Aktion die Mücken töten. Ist ja ok, dass sie versuchen eine Mückenplage zu verhindern, aber gibt es da nicht eine bessere Zeit?

11. Fazit:
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Die Anlage wird bestimmt bald fertig sein, sodass unser Bericht mit Sicherheit nicht mehr dem aktuellen Zustand entspricht. Für die, die überlegen dort zu buchen einfach beobachten, ob weitere Berichte bei Holidaycheck hinzukommen und eine fertige Anlage bestätigen. Es ist für uns aber fraglich, ob die so genannten "Strandvillen" auch bei fertiger Anlage so viel Aufpreis rechtfertigen. Uns wäre es dieses Geld, auch wenn alles stimmt, nicht mehr wert.
Leider brauchten wir über eine Woche, um uns vom Urlaub zu erholen.

Zusammenfassend möchte ich sagen, dass sehr viele Anlagen, Gegebenheiten und Services nicht zur Verfügung standen, welche für unsere Buchung aber ausschlaggebend waren. Wir finden es schade, dass man so lange auf einen Urlaub hinspart, vorher sogar nachfragt, ob etwas an den Gerüchten dran ist und dann von der Reisegesellschaft als Lügner hingestellt wird. Wir waren froh, einige Fotos gemacht und Zeugen notiert zu haben. cayo levantado


Nachdem uns von der Insel lediglich etwa 1/3 zur Verfügung stand, durften wir 2-3 Mal die Woche nicht einmal an den öffentlichen Strand, weil die Kreuzfahrtschiffe diesen für sich gemietet hatten. Dies war aber der einzig schöne Strand, an dem man auch Schnorcheln konnte. Auf dem Foto seht Ihr, wie die Gäste vom Personal des Kreuzfahrtschiffes mit Pauken und Trompeten empfangen wurden.


Wir waren bereits 6 Mal in der Dom. Rep., wobei der Preis hier immer bei 1200 bis 1500 Euro pro Person lag. In allen Hotels hatten wir einen besseren Service und vor allem bis um Mitternacht etwas zu Essen und bis in den Morgen waren die Bars offen. Es gab mind. 6 Mal täglich zu Essen und nicht nur morgens, mittags und abends. Lediglich die Zimmer waren bei diesem Hotel hier eine Wucht. Auch das angepriesene Jakuzzi stellte sich als einfache Badewanne mit 6 Düsen heraus, die auch noch undicht war und in der wir nur mit angewinkelten Beinen sitzen konnten. Beim Bericht über das Hotel Faro Jandia seht Ihr ein echtes Jakuzzi (beheizt, abdeckbar und mit Umwälzung wie bei einem Pool).

Wir haben einen Anwalt eingeschaltet, um unser Geld und entgangene Urlaubsfreude zu fordern. Bezahlt haben wir 3300,- p.P. Wir haben noch nie so viel Geld für einen Urlaub ausgegeben. Da es aber für die nächsten 2 Jahre der letzte Urlaub war, sollte es eben etwas besonderes sein. Wir werden nie wieder ein neu eröffnetes Hotel buchen, sondern erst wenn mehrere Bewertungen bei Holidaycheck hat.


Update 13.04.2007:
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Es gibt neue Berichte, dass das Hotel jetzt fast fertig und toll sein soll. Angeblich sollen die Preise ab nächstes Jahr drastisch steigen. Der Service soll aber nach wie vor stark schwanken zwischen einem 3 und manchmal auch 5-Sterne Hotel. Auf jeden Fall steht fest, dass die Hotelbewertung aus Dez. 2006 ein Fake ist. Ich habe diese Stefanie angeschrieben, aber bis heute keine Antwort erhalten.

Update 13.11.2007:
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Die erste Verhandlung vom befreundeten Paar und uns war bereits. Dem anderen Paar wollte Meiers in der Güteverhandlung 800 Euro bezahlen und bei uns 1066 Euro. Beide haben wird dieses Angebot abgelehnt und warten jetzt auf unsere Urteile. Unsere Freunde erhielten allerdings jetzt einen Brief, nachdem wir als Zeugen aussagen sollen. Ich hoffe doch, dass man unserer Bitte nachkommt, unsere Klagen zusammen zu legen, da die Kosten für die Ladungen ja sonst immer doppelt sind.

Update 10.12.2007: Half nichts, wir mussten als Zeugen nach Frankfurt. Jetzt wurde uns ein weiterer Vergleich zwischen 1200 und 1500 Euro angeboten. Außerdem würden sie bei Fortführung der Verhandlung unsere beiden Klagen endlich zusammen legen.

Bei Holidaycheck ist der letzte Eintrag im Juli 2007. Die Tendenz ist positiv, wobei immer noch die dürftige Schulung der Mitarbeiter bemängelt wird.

Update 19.04.2009:
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Wir haben inzwischen vom Gericht zu 100% Recht bekommen und sowohl die Forderung als auch das Schmerzensgeld erhalten. Schade, dass es hierzu 1,5 Jahre Prozess bedurft hat.

 

 

walewatching cayo levantadoVon Januar bis etwa Ende März können in der Bucht von Samana Wale mit ihren Jungen beobachtet werden.

zum Film    (6,5 MB, divx)

 

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innlandsflug cayo levantadoDa die Busfahrt auf den schlechten Straßen uns ein Dorn im Auge war, hatten wir einen Inlandsflug gebucht. Platzangst darf man hier nicht haben und Ohrstöpsel wären sehr ratsam.

zum Film      (4,3 MB, divx)

 

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baumängel cayo levantadoDer Baulärm war ja unser täglicher Begleiter. Rechts vom Zaun ist ein Teil der Spa-Anlage zu sehen.

zum Film    (5,2 MB, divx)

 

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