Canon EOS 500D

Canon IXUS 65

Konica Minolta:

X 60

X50


aktualisiert:
Sa. 25-Feb-2012

KONICA MINOLTA DIMAGE X60

Testbericht / Erfahrungsbericht

konica minolta x60

Erstellt: 06.05.2006  aktualisiert:17.07.2006 

 

gute Kamera mit großem Display

Nachdem ich meine neue Kamera jetzt knapp 9 Monate testen konnte, möchte ich heute über sie berichten.

Was Euch erwartet:

1. Lieferumfang
2. Die wichtigsten Daten
3. Erstes Ausprobieren
4. Die einzelnen Funktionen
5. Manuelle Einstellmöglichkeiten
6. Spielereien
7. Datenübertragung
8. Tipps und Tricks
9. Fazit


1. Lieferumfang:
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Der Lieferumfang war der gleiche wie bei meiner vorherigen Kamera, der X50. Sie ist in einem stabilen Karton eingepackt. Beim Öffnen hat man zuerst die Garantie, einige Werbekarten und die Bedienungsanleitung mit 2 CD-ROM (DiMAGE Viewer ) und die 16 MB SD-Karte in der Hand. Zusätzlich liegt oben auf eine Handschlaufe HS-DG 130, die an der Kamera befestigt werden kann.

Hebt man den eingelegten Kartonboden hoch, ist darunter jedes Einzelteil und die Kamera sauber in Tüten verpackt. Ein Lithium-Ionen-Akku NP-700, ein externes Akkuladegerät BC 800, ein USB-Kabel USB-3 und ein Videokabel AVC-500.

2. Die wichtigsten Daten:
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Die Kamera an sich ist mit ihren 115g sehr leicht. Mit ihren Maßen 83,5 x 56 x 22 mm ist sie zusätzlich klein und liegt gut in der Hand. Es fällt sofort auf, dass die Kamera keinen Sucher mehr hat. Dadurch konnte das LCD-Display (Mikroreflektions-TFT-Farbmonitor) auf 2,5 Inch (6,3 cm) anwachsen.

Als Speicherkarten können SD (Secure Digital) und MulitMedia-Karten verwendet werden. Die Kamera verfügt über 15 MB internen Speicher. Folgende Datei-Formate können eingestellt werden: JPEG, Motion-JPEG (MOV), WAV, DCF 2.0, DPOF- und EXIF 2.2 kompatibel. Über die Software Print Image Matching III können mit entsprechender Hardware die Bilder direkt von der Kamera aus gedruckt werden.

Die Blende reicht von 3,3 bis 4,0, die Brennweite von 6,3 bis 18,9 mm (entspricht im KB-Format 38-114 mm). Im Scharfeinstellbereich gibt es verschiedene Modi: Weitwinkelstellung: 0,1 m bis unendlich, Telestellung: 0,5m bis unendlich und Super-Makro-Modus: 0,05 m bis unendlich. Ihr seht unten an den Fotos, wie nah man an Objekte ran gehen kann.

Vor dem Objektiv befindet sich eine Abdeckung zum Auf- und Zuschieben. Dies ist zugleich der Hauptschalter zum aktivieren und deaktivieren der Kamera. Hier ist sie genauso schnell wie der Vorgänger X50 und nach 0,5 Sekunden einsatzbereit. Das Einschalten geschieht über einen Schiebeverschluss und fühlt sich hochwertig an. Der 2,8-fach optische Zoom ist in die Kamera eingebaut (die Linse bewegt sich nach rechts/links). Die Kamera bleibt also auch beim Einschalten so flach wie eine Zigarettenschachtel.



3. Erstes Ausprobieren:
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Nach dem Ladevorgang des Akkus (hat nicht einmal 2 Stunden gedauert), schiebe ich diesen in die Kamera und lege los. Als SD-Karte verwende ich die aus der X50, also eine 512 MB Karte von SanDisk. Bin hier seit 1 Jahr voll zufrieden. Es gab einmal Probleme, als plötzlich die Fotos nicht mehr ausgelesen werden konnten. Hier bekam ich dann den Tipp, dass man die Karte nach jeder Verwendung am besten neu Formatiert. Seit ich dies konsequent mache, hatte ich keine Fehlfunktionen mehr *toitoitoi*. Eine interne Batterie erhält die Uhr-, Kalender- und Speichereinstellungen für ca. 6 Tage, wenn der Akku etwa 24 Std. in der Kamera war. Wird der Akku schwach, zeigt dies ein Symbol im Display und zusätzlich über dem Monitor eine kleine Signallampe. Diese blinkt drei Sekunden lang orange zu blinken, der Auslöser wird blockiert und die Kamera dann abgeschaltet.

Jetzt will ich aber auch ein paar Fotos machen und lege also los. Aber hoppla, da ist ja ein Schieberegler, bei dem ich verschiedene Modi einstellen kann

• Bildaufnahme (links)
• Digital-Motivprogramm (mitte)
• Film- und Tonaufzeichnung (rechts)

Das Auslösen ist identisch wie mit anderen Digi-Kameras. Zunächst hält man das Objekt innerhalb des Autofokus-Rahmens. Jetzt drückt man den Auslöser halb, bis ein grünes Licht aufleuchtet (Belichtungswerte und Schärfe sind eingestellt). Mit gedrücktem Auslöser schwenke ich in den gewünschten Bildausschnitt zurück und drücke ganz durch. Jetzt zeigt mir das Display kurz an, welches Bild ich gerade aufgenommen habe. Halte ich den Auslöser nach dem Foto weiterhin gedrückt, bleibt das Bild so lange im Display. Lasse ich den Auslöser wieder los, kann ich normal weiter fotografieren. Das Auto-Fokus-Feld kann durch einen einzigen Tastendruck vergrößert oder verkleinert werden.

Um die Bilder anschauen zu können, kann ich den Knopf Sofortwiedergabe drücken. Jetzt kann ich mir alle Bilder in Ruhe ansehen. Hierbei kann ich auch in das Bild hineinzoomen und mit einem Tastendruck wieder zur Originalgröße zurückkehren. Drücke ich die Sofortwiedergabe erneut, kann ich wieder weiter fotografieren. Ist die Kamera ausgeschaltet, kann ich über längeres Drücken der Sofortwiedergabe ebenfalls die Bilder anschauen. Drücke ich erneut die Sofortwiedergabe, ist die Kamera wieder aus.



4. Die einzelnen Funktionen:
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4.1 Digital-Motiv-Programm-Wahl
• Programm-Automatik (kein Symbol) - hier sucht sich die Kamera das passende Programm
• Portrait - klar, wenn man eine Person fotografiert, ergibt schönere Hauttöne, geringere Tiefenschärfe, also der Hintergrund wird unscharf.
• Sport/Action - kürzere Belichtung und damit ist ein sich bewegendes Objekt scharf
• Landschaft - nur bei hellem Umgebungslicht, alles ist scharf und farbenfroh
• Sonnenuntergang - hier erhöht sich die Belichtung, am besten mit Stativ
• Nachtportrait - Stativ empfohlen, eher nichts für bewegte Motive
• Text - für Aufnahmen von schwarzem Text oder Zeichnungen auf weißem Hintergrund
• Super-Makro - für die Nahfotografie bis zu einer Nähe von 5 cm
• Auto Aufnahme - hier ist die Digital-Motivprogramm-Wahl deaktiviert, die Kamera verwendet die automatische Belichtung.

4.2 Filmaufnahmen:
Bei dieser Programmwahl, können Filme aufgenommen werden. Die Qualität bei viel Licht ist o.K, aber nicht vergleichbar mit einer richtigenVideokamera. Der Ton wird einwandfrei übertragen. Während der Aufnahme kann gezoomt werden. Die Länge des Films hängt vom Speichermedium und der Art des Films ab. Es kann aber i. d. Regel etwa 30 min. aufgenommen werden. Während der Aufnahme wird im Display die noch verbleibende Zeit angezeigt. Ich hatte bei meiner 512 MB Karte etwa 20 Fotos und einen Film in einer Länge von 23 Min. drauf.

Im Menü kann zwischen einer Film- und Tonaufnahme gewählt werden. Zusätzlich kann im Filmmodus im Menü zwischen Standardaufnahme oder Nachtmodus gewählt werden. Während des Abspielens des Films (nach der Aufnahme) kann mit der mittl. Steuertaste der Film angehalten werden. Jetzt könnte man hieraus ein Foto machen. Dieses ist von der Qualität her aber eher mit einem Foto von einem Handy vergleichbar. Mit den linken und rechten Steuertasten kann der Film vor- oder zurückgespult werden.



5. Manuelle Einstellmöglichkeiten:
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5.1 Uhrzeit/Datum:
Nach dem Einstellen von Datum und Uhrzeit kann man wählen, ob das komplette Datum oder ein Teil des Datums mit Uhrzeit auf dem Foto eingeblendet werden soll. Ich verwende letztere Möglichkeit. Sieht man nach langer Zeit einmal die Fotos an, weiß man wann was war. Sonst habe ich oft überlegt, wann dieses Foto gemacht wurde.

5.2 Blitz:
Hier kann ich wählen zwischen Blitzautomatik, Blitzautomatik mit Verringerung des Rote-Augen-Effekts, Aufhellblitz oder kein Blitz. Bei der Verringerung des Rote-Augen-Effekts kommt vor dem Auslösen eine schnelle Blitzfolge, die das Auslösen aber verzögert. Auf meinen Fotos hatten die Personen trotzdem rote Augen, sodass ich diese Funktion nicht verwende. Mir vergeht hier einfach zu viel Zeit.

Die Blitzreichweite stellt sich automatisch ein. Die Reichweite in der Weitwinkel-Stellung beträgt 0,2 bis 2,4 Meter. In der Tele-Stellung von 0,5 bis 2,0 Meter.

5.3 Bild drehen:
Nach der Aufnahme kann bei der Ansicht der Bilder das Bild gedreht werden. Es bleibt danach so gespeichert. Man betätigt lediglich die Steuerungstaste nach unten und schon dreht sich das Bild immer um 90 Grad.

5.4 Auflösungund Bildqualität:
Im Menü kann die die Qualtiät des Fotos eingestellt werden. Hier kann zwischen Fein, Standard und Economy gewählt werden. Bei der Auflösung kann zwischen 2560, 2048, 1600 und 640 Pixel wählen. Hierbei verändert sich die Dateigröße eines Bildes.

Beispiel: Einstellung Fein und 2560 Pixel = 2,4 MB
Einstellung Standard und 2048 Pixel = 820 KB

5.5 Farbmodus:
Diese Einstellung gefällt mir besonders gut. Hier kann eingestellt werden, ob das Motiv in Farbe, schwarz-weiß oder Sophia aufgenommen werden soll. Farbe erklärt sich von selbst, schwarz-weiß ebenso und Sophia bedeutet braun oder goldfarben. Bei bestimmten Motiven kann man hier tolle Effekte erzielen.

5.6 Weißabgleich:
Normal stellt sich die Kamera automatisch auf veränderte Lichtverhältnisse ein. Falls dies nicht gewünscht wird, kann manuell über Menü folgende Modi eingestellt werden:

• Tageslicht - für Außenaufnahmen im Sonnenlicht
• Wolken - Außenaufnahmen bei bedecktem Himmel
• Kunstlicht - z.B. bei Glühlampen
• Leuchtstofflampen - z.B. in einem Büro

Diese Funktion steht aber nicht bei aktiviertem Digital-Motivprogramm zur Verfügung.

5.6 Empfindlichkeitseinstellung:
Normal ist diese auf Automatik gestellt. Manuell kann diese aber angepasst werden. Heir hat man die Wahl zwischen 50, 100, 200 und 400 ISO. Ja nach Einstellung ändert sich hierzu auch die Blitzreichweite.

5.7 Belichtungskorrektur:
Die Kamera errechnet normal automatisch die Belichtung. Wenn aber helle Objekte oder andere Einflüsse, diese beeinträchtigen, kann die Belichtung heller oder dunkler eingestellt werden. In den Schritten 0.3, 0.7, 1.0, 1.3, 1.7 und 2.0 EV kann hier + oder - eingestellt werden.

5.8 Tonaufnahme:
Mit dieser Funktion kann zu einem Foto eine Sprachnotiz aufgenommen werden. Dies wird im Menü aktiviert. Diese kann max. 15 Sek. betragen. Bei einer Seriebildfunktion, wird die Sprachnotiz am letzten Bild angehängt. Man hat die Wahl den Ton unmittelbar nach dem Foto aufzunehmen, dann startet die Aufnahme automatisch danach. Oder man fügt die Tonaufnahme nachträglich dem Foto hinzu.

5.9 Digitalzoom:
Die Kamera verfügt über einen 12-fach digitalen Zoom. Dies kann über das Menü aktiviert werden. Da beim digitalen Zoom, dass Bild nur näher geholt wird und keine Pixel zur Verfügung stehen, wird das Bild mit jedem Zoom unschärfer. Daher habe ich diese Funktion bei mir deaktiviert. Der 3-fach opitsche Zoom reicht vollkommen aus.



6. Spielereien:
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6.1 Bildfolgefunktionen:
Die Kamera bietet die Möglichkeit mehrere Bilder nacheinander aufzunehmen. Hier gibt es Möglichkeit

• des Einzelbildes - spricht für sich, es wird immer ein Bild gefertigt
• dem Selbstauslöser - nach 10 Sek. löst die Kamera aus, dies wird durch ein Blink- und Tonsignal angekündigt
• der Serienbildfunktion - hier können bis zu 4 Bilder geschossen werden. Man lässt den Auslöser gedrückt und die Kamera mach die Bilder nacheinander. Je nachdem ob der Blitz zugeschaltet ist oder ein Datum eingeprägt werden soll, dauert die Zeit zwischen den Aufnahmen. Hier handelt es sich um vollwertige Fotos.
• dem Multibild - Nach dem Auslösen werden 9 Fotos sehr schnell nacheinander geschossen. Diese werden dann zu einem Bild zusammengesetzt. Die Auflösung bezieht sich dann auf das komplette Bild, nicht auf jedes einzelne Miniaturfoto.

6.2 Bildkombinationen:
Hier kann ein kleines Bild in ein Hintergrundbild kopiert werden. Es ergibt sich daraus ein Bild-im-Bild-Effekt. Die Funktion ist nicht unbedingt einfach anzuwenden. Mit der Beschreibung im Handbuch ist sie einfach nachzumachen. Da man diese Funktion eher selten verwendet, habe ich sie mir nicht gemerkt. Beim Ausprobieren, haben die veränderten Bilder aber toll gewirkt.

6.3 Kopien und Email-Kopien:
Im Menü kann von Bildern, Filmsequenzen oder Tonaufnahmen eine Kopie erstellt werden. Der Speicherort kann eine andere Speicherkarte oder der interne Speicher sein. Es könne mehrere Bilder gleichzeitig bis zu einer Größe von 28 MB kopiert werden.

Bei der Erstellung von Email-Kopien werden die Bilder auf eine Auflösung von 640x480 reduziert.

6.4 Diashow:
Über das Menü kann eine Diashow gestartet werden. Die Kamera spielt dann alle Bilder, Ton- und Filmaufnahmen nacheinander ab. Durch das Drücken der mittl. Steuertaste kann die Show angehalten werden. Mit der linken und rechten Steuertaste wird vor und zurückgesprungen. Zusätzlich kann über das Menü die Funkiton "Überblenden" gewählt werden. Ist dies aktiviert, wählt die Kamera zufällige Überblendeffekte aus.

6.5 Bilder feststellen:
Möchte man bei einem Foto einen bestimmten Bereich herausschneiden, so geschieht dies über die Funktion "Freistellen". Einmal angewählt zoomt man den Ausschnitt heran. Ist der Ausschnitt in gewünschter Position wird die Auswahl bestätigt und nur dieser als neues Foto gespeichert. Ist praktisch, wenn z.B. am Rand etwas störendes weg geschnitten werden soll.

6.6 Filmbearbeitung:
Im Wiedergabemenü erlaubt dieser Menüpunkt das Herausschneiden von Teilen einer Filmsequenz. Nachdem man den Anfangs- und Endpunkt gesetzt hat, zeigt die Kamera einem, wie der zusammen geschnittene Film jetzt aussieht. Anschließend kann man den neuen Film im vorhandenen Projekt speichern oder als neuen Film speichern.

6.7 Toneffekte:
Jede Funktion kann bei der Kamera mit einem Ton belegt werden. Ich habe sie auf die leiseste Stufe eingestellt und lasse mir nur die Scharfstellung und das Auslösen akustisch bestätigen. Ich höre daher beim Scharfeinstellen einen Ton. Kommt dieser nicht, weiß ich, dass der AF keinen Punkt zum Scharf stellen gefunden hat. Auch beim Abspielen von Filmen oder Tonaufnahmen kann die Lautstärke in 3 Stufen wiedergegeben werden.

6.8 Fernsehgerät:
Durch das mitgelieferte Videokabel, kann die Kamera an einen Fernseher angeschlossen werden. Dies ist praktisch, wenn man noch nicht dazugekommen ist die Bilder herunter zuladen, sie aber doch schon Freunden oder Bekannten zeigen will.



7. Datenübertragung:
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Die Kamera kann an die gängigsten Betriebssysteme angeschlossen werden: WIN 98, 98SE, Me, 2000 Professional sowie XP Startseite und Professional Edition, Mac OS 9.0-9.2 und Mac OS X 10.1.3-10.1.5, 10.2.1-10.2.8, 10.3-10.3.8

Ich verwende bei meinem PC das Kartenlesegerät. Ich schiebe hierzu lediglich die Speicherkarte in den PC. Falls sich ein Bild einmal nicht richtig runterladen lässt, kann die Kamera auch per USB-Kabel an den PC angeschlossen werden. Bei meinem Betriebssystem WIN XP Startseite musste ich die Software nicht installieren. Der PC hat die Kamera sofort erkannt.
TIP: Das Häkchen "Bilder nach dem Download löschen" nie aktivieren. Es gab bei mir schon Situationen, in denen die Bilder nicht korrekt runtergeladen wurden.


8. Tipps und Tricks:
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Die Kamera hat ihre Schwächen bei schlechtem Licht. Hier behelfe ich mir dann mit einer Taschenlampe o.ä. Ich beleuchte das Objekt, stelle scharf (Auslöser halb drücken) und nehme die Taschenlampe wieder weg. Erst jetzt löse ich aus.

Beim Fotografieren von auseinander liegenden Objekten (z.B. zwei Personen stehen nebeneinander) würde der AF die Mitte zwischen den Personen, also den Hintergrund, scharf stellen. Um dies zu umgehen, eine Person anvisieren und den Auslöser halb drücken. Die Kamera hat jetzt Schärfe und Belichtung gespeichert. Mit gedrücktem Auslöser wieder in den ursprünglichen Blickwinkel zurückschwenken und auslösen.

Bei Aufnahmen in Räumen auf helle Hintergründe (z.B. Fenster) achten. Hier glaubt die Kamera, dass genügend Licht vorhanden ist. Entweder jetzt die Belichtung manuell erhöhen oder wieder einen in gleichem Abstand zum Objekt liegenden Bereich ohne hellen Hintergrund wählen. Jetzt wieder den Auslöser halb drücken und zurück zum ursprünglichen Ausschnitt schwenken, auslösen, fertig.

Bei Portraitaufnahmen soll sich die Person leicht schräg hinstellen und etwas nach vorne neigen. Der Blick sollte leicht von unten kommen. So erreicht man die schönsten Portraits. 


9. Fazit:
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Ich bin von dieser Kamera begeistert. Sicher hat sie auch ihre Schwächen, aber von einer so kleinen Kamera, zum Preis von damals 199,- Euro, habe ich nicht annähernd so viel Leistung erwartet. Für Fotografen, die gern alles selbst einstellen, ist diese Kamera nicht geeignet. Auch zum Filmen ist sie nur bedingt geeignet, da die Qualität des Bildes eher rieslig ist. Ich kann diese Kamera nur wärmstens empfehlen.

Update: 17.07.2006: Nach einem Urlaub auf Mallorca, habe ich in meiner Schussligkeit die Kamera im Flugzeug gelassen. Jetzt habe ich eine Canon IXUS 65 die noch mehr kann und wesentlich bessere Fotos macht.